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Die Rosenstiel`sche Unschärferelation

15.09.2017

Die Rosenstiel`sche Unschärferelation

Quantenphysik ist genau das Richtige für alle die wo gern denken tun …

Nur wie bringt man Quantenphysik Leuten nahe, die einen Ofen kilometerweit von einem Haus aufstellen, um dann die vom Ofen erzeugte Wärme durch unterirdisch verlegte Wasserrohre zum Haus zu leiten ?
Wenn es schon mit dem Verständnis der normalen Physik hapert, wie soll es dann mit dem Verständnis der Quantenphysik klappen ?

Die Leute im Löffinger Rathaus sind halt wie eine Horde Steinzeitmenschen, die sich zusammen mit zehntausend Dosen Ravioli in ihrer Höhle eingemauert haben. Selbst wenn man jedem einzelnen vorher einen Büchsenöffner in die Hand gedrückt hätte, würden sie doch alle wegen fehlendem Know-how und wegen ihrer Bildungsferne elendig verhungern …

Manche sind für Erkenntnisse der Wissenschaft empfänglich und manche eben nicht …
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und einen Versuch ist es allemal wert.    Also :

Die moderne Quantenphysik geht von der Annahme aus, dass sich durch Beobachtung Energie aus dem Nichts zu Materie verdichtet

Da ist richtig was los in der wunderbaren Welt der winzigen Elementarteilchen. Dass es so ist, kann man immer und überall beobachten, auch und nicht zuletzt im Mikrokosmos Löffingen.

Kommunalpolitisch gesehen ist das kleinste Elementarteilchen 1 Euro. Klar, die Klugscheisser werden jetzt sagen, dass 1 Cent das kleinste Elementarteilchen ist. Aber man kann es auch übertreiben mit der Mikroskopiererei. Nicht mal die Gläubiger der Stadt Löffingen rechnen in Cent. Sie wären schon mehr als zufrieden, wenn sie ihre 21 Millionen bis auf den letzten Euro zurück bekommen würden. Quantenphysikalisch gesehen handelt es sich bei den Schulden der Stadt Löffingen ohnehin um dunkle Materie bzw. um Antiteilchen …

Aber wir wollten beobachten, wie in Löffingen die übliche Materie entsteht :

Die Energie der Löffinger Bürger verdichtet sich zu Elementarteichen, welche von einem schwarzen Loch als Steuern und Abgaben ins Rathaus abgesaugt werden, wo sie das Stadtbauamt dann zu Materie aus Beton weiter verdichtet

Nun ist Löffingen aber ein ganz spezieller Teil des Universums, wo sich quantenphysikalische Vorgänge sogar ohne Beobachtung abspielen können. Normalerweise ist für die Beobachtung des Entstehens von kommunaler Materie der Gemeinderat und die Kommunalaufsicht vorgesehen, aber sowohl die Existenz des Löffinger Gemeinderats als auch die Existenz der Kommunalaufsicht des Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt unterhalb der Nachweisgrenze. Die Wissenschaft spricht in so einem Fall von „vernachlässigbaren Grössen“ …

Trotzdem gab es schon vor hundert Jahren Leute, die gerne mehr sehen wollten vom Gewimmel und Gewusel der Elementarteilchen. Einer von ihnen war der geniale Quantenphysiker Werner Heisenberg. Seine Erkenntnisse hat er in der Heisenbergschen Unschärferelation zusammengefasst :

Das bedeutet übersetzt :

Je genauer man weiss, wo ein Elementarteilchen ist, desto ungenauer weiss man, warum es dort ist

Der geniale Löffinger Stadtbauamtsangestellte und Meister des Nichts Thomas Rosenstiel hat hundert Jahre später den Impuls verspürt, dieses Grundprinzip der Quantenphysik in den kommunalen Städtebau zu integrieren. Seitdem wird ihm zu Ehren die Heisenbergsche Unschärferelation im öffentlichen Dienst als Rosenstielsche Unschärferelation bezeichnet.

Die Rosenstielsche Unschärferelation besagt folgendes :

Je unschärfer sich darstellt, ob für eine städtische Fläche Pacht gezahlt wurde , desto schärfer ist die Vermutung, dass sich Elementarteilchen in einen Briefumschlag verdichtet haben

Oder man könnte auch sagen :

Je unklarer die Existenz rationaler Gründe für eine städtebauliche Maßnahme ist, um so klarer ist die Existenz von schwarzen Löchern, die Elementarteilchen absaugen

 

Quantenphysik ist echt spannend. Wahnsinn, was da so alles an Elektronen, Neutronen, Photonen, Euronen und sonstigen positiv oder negativ geladenen Partikeln um einen herum schwirrt, ohne dass man weiss, wie und wo und warum und vor allem : wie oft

Man sollte schon wissen, wie häufig man von positiv geladenen Partikeln frequentiert wird, denn wenn es zu viele werden, schwillt einem leicht der Kamm …

Der geniale Quantenphysiker Max Planck hat dies erkannt und deshalb der Nachwelt das Plancksche Wirkungsquantum geschenkt :

Analog zur Rosenstielschen Unschärferelation spricht man in der Kommunalpolitik vom Bruggerschen Wirkungsquantum. Es wird wie folgt definiert :

Das Bruggersche Wirkungsquantum ist die Summe aus der Frequenz positiv geladener Zeitungsartikel und dem Quantum an im Rathaus abgesessener Arbeitstunden, dass erforderlich ist, damit sich Energie zu einer Staufermedaillie verdichtet

Spätestens jetzt müsste doch bei jedem der Forscherdrang geweckt sein, noch tiefer hinab zu tauchen in die faszinierende Welt der Elektronen und Neurosen, der Neutrinos und Mafiosos. Ich hoffe, ich konnte mit dieser kurzen Abhandlung wenigstens die Jugendlichen ein bisschen animieren. Wir brauchen dringend Nachwuchs an qualifizierten Quantenphysikern und Staatsanwälten, denn sonst werden die schwarzen Arschlöcher eines Tages der nächsten Generation im Kosmos die Haare vom Kopf absaugen, um die Antiteilchen zu vernichten …

Leider befürchte ich, dass meine pädagogischen Fähigkeiten begrenzter sind als die Möglichkeiten in der Quantenphysik und in der Politik. Vielleicht kann eine junge coole Lady besser rüberbringen, was Sache ist :

 

Wer jetzt Quantenphysik und Politik immer noch nicht verstanden hat, der ist ganz einfach zu blöd …

Der Termin auf der Treppe

08.09.2017

Der Termin auf der Treppe

Eigentlich war alles klar wie Kloßbrühe :

Am Mittwoch, den 06.09.2017 um 14:00 Uhr ist eine weitere mündliche Verhandlung im Amtsgericht Neustadt wegen der „Forderung“ der Stadt Löffingen. Ich wusste, dass ein anderer Richter die Vertretung für Frau Amtsrichterin Raschke übernommen hat, weil sie sich im Mutterschutz befindet.
Ein „Löffingen-macht-platt“ – Leser hat mir den link zu diesem Zeitungsartikel geschickt. (nochmals vielen Dank auf diesem Weg !)

Ich setzte mich also ins Auto und kam pünktlich um 14:00 Uhr im Amtsgericht an. Es waren aber nur Zuschauer da.
Kein Behnke, kein Link, keine 15 Gemeinderäte wie beim letzten Mal.  Was war los ?

Oben auf der Treppe zum 2.Obergeschoss, wo sich das Richterbüro befindet, standen zwei Herren. Ein Zuschauer hatte bereits den Richter herausbeordert um ihn zu fragen, warum keine Verhandlung stattfindet. Als ich rein kam, zeigte der Zuschauer auf mich und sagte :  das ist er.

Ich sagte zum Richter, dass ich eine Ladung auf 14:00 Uhr habe und zeigte sie vor. Der Richter sagte, er habe den Termin abgesagt, weil er sich noch nicht in den Fall habe einarbeiten können. Er habe die entsprechende Abladung am Montag an die Post übergeben. Ich sagte, dass ich keine Abladung erhalten habe, sonst wäre ich ja auch nicht gekommen. Es folgte eine kurze Erörterung über Postlaufzeiten und das Geschäftsgebahren der Post.

Ich finde, am Montag einen Brief aufzugeben, der einen Termin am Mittwoch absagt, dass ist … sagen wir mal … ziemlich ambitioniert …
Aber es war halt so wie es war. Nach einer ausgiebigen Diskussion mit den Zuschauern bin ich wieder heim gefahren und habe gleich im Briefkasten nachgeschaut Es war nix drin. Die Abladung ist erst am Donnerstag gekommen.
Die Stadt Löffingen scheint eine direktere Verbindung zum Amtsgericht zu haben …

Interessant ist, dass kein neuer Termin festgesetzt wurde.
Noch interessanter ist, dass ich ein paar Tage vorher bereits Post vom Amtsgericht erhalten habe :

Offenbar hat sich der Vertretungsrichter doch schon so weit in den Fall eingearbeitet, dass er Bedenken an der Restitutionsklage hat …

Für mich stellt sich die Situation wie folgt dar :
Die Amtsrichterin, die den Fall seit einem Jahr bearbeitet, hat einen Termin zur mündlichen Verhandlung festgesetzt und ein eigenes gesondertes Verfahren einer Restitutionsklage angelegt.
Ihr Vertreter für dreieinhalb Monate stellt zwei Wochen nach seinem Dienstantritt beides in Frage.
Das ist … sagen wir mal … ziemlich ambitioniert …

Ich bin Verschwörungstheoretiker ( genauer gesagt : Verschwörungsbeobachter ) und glaube deshalb, dass die wirklich total interessanten Sachen immer dort stattfinden, wo man es nicht mit bekommt, es sei denn, man hat die Möglichkeit, Telefonate mitzuhören oder Wanzen in Büros und Kanzleien zu installieren …

Der schlechteste Honorarprofessor der Welt wird schon alle Hebel in Gang setzen, um noch zu retten, was zu retten ist. Einem Dozenten ist nix sympathischer als ein anderer Dozent, wobei man natürlich fairerweise dazu sagen muss, dass Herr Dr. Stegmiller promoviert und eine Doktorarbeit geschrieben hat, während Behnke … nun ja …
Sollte Behnke sich auf Augenhöhe mit Dr. Stegmiller sehen, dann wäre das … sagen wir mal … ziemlich ambitioniert …

Man wird sehen, wie es weiter geht. Mich kratzt das alles wenig. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, müssten sich die vier Musketiere aus dem Löffinger Rathaus, die los gezogen sind, um 1.500 € zu erhalten und rechtswidrige Zustände zu beenden, am Ende der Geschichte im Gefängnis wiederfinden. Dort könnten sie dann Frau Merkel Gesellschaft leisten. Aber daran, dass Frau Merkel weiter macht, als wäre nix gewesen, kann man wunderbar erkennen, dass nicht immer alles mit rechten Dingen zugehen muss …

Die Sache wird so oder so ans Landgericht gehen. Wenn das kleine Hosenscheisserle gewinnt, werden die vier Musketiere Berufung einlegen, denn so eine Demütigung können sie nicht hinnehmen, und das kleine Hosenscheisserle wird wissen wollen, wie es weiter geht, denn es ist Forscher und Wissenschaftler aus Leidenschaft.
Alle stecken sie drin in einer Nummer, aus der sie nicht mehr rauskommen …

Egal, wie es am Ende ausgeht:  das kleine Hosenscheisserle wird in den Spiegel gucken und feststellen, dass es sich nicht alles hat gefallen lassen und gegen den Mief aus dem Löffinger Rathaus ganz gewaltig angestunken hat.

Das war … sagen wir mal … ziemlich ambitioniert …


PS.:

Ein Vorverfahren sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
Es führt entweder zu einer Anklage oder zur Einstellung des Verfahrens

http://heinrich.rewi.hu-berlin.de/doc/strpr/02_vorverfahren.pdf

Die Strafanzeige – ein online-Seminar mit Prof.Bernd Max Behnke L.M.A.A.

01.09.2017

Die Strafanzeige – ein online-Seminar mit Prof.Bernd Max Behnke L.M.A.A.

Verehrte Studentinnen und Studentinnen !

Herzlich willkommen zum online-Seminar über die Strafanzeige.
Leider führt die Strafanzeige immernoch ein Mauerblümchen-Dasein in der gesellschaftlichen Diskussion.
Mein Anliegen ist es, der Strafanzeige wieder zu dem Ansehen zu verhelfen, das ihr in einem bunten Rechtsstaat gebührt. Eine direkte verbale Kommunikation zwischen Menschen ist wenig zielführend, denn sie veruracht keinen Umsatz von Geld und sichert keine Arbeitsplätze in der Justizindustrie.

Das Paradebeispiel einer Strafanzeige im Rahmen einer sozialen Interaktion ist die Strafanzeige wegen Beleidigung.
Ein Viertel aller Strafverfahren werden wegen Beleidigung geführt, über 250.000 Verfahren jedes Jahr. Mit der Strafanzeige wegen Beleidigung habt ihr ein Werkzeug an der Hand, das euch den Weg frei macht, egal, ob es nach oben, nach vorne oder über andere hinweg gehen soll.

Wir werden uns eine Musteranzeige wegen Beleidigung anschauen und dazu bekommt ihr noch ein paar coole Tricks von mir mit auf den Weg, denn früher oder später wird in euerm Leben eine Situation auftreten, wo ihr ohne Strafanzeige nicht mehr weiter wisst …

So sieht der grobe Entwurf einer Strafanzeige wegen Beleidigung aus :

Wichtig ist, dass ihr Strafantrag stellt. Sonst passiert gar nix. Wichtig ist auch, dass ihr Strafanzeige aus allen rechtlichen Gründen und wegen allem möglichen stellt. Sonst vergesst ihr am Ende noch was …

Ganz wichtig ist auch, dass ihr mehrere seid. Das macht mehr Eindruck. Ihr solltet also unbedingt schauen, dass ihr mehrere geschädigte Personen zusammen bekommt. Ob sie in der Ehre, in der Würde oder im Kopf geschädigt sind spielt keine Rolle. Sobald die Strafanzeige in die Mühlen der Justiz gekommen ist, sieht sie so aus :

Wie eindeutig zu lesen ist, handelt es sich bei der beschuldigten Person um den einzigen Erwachsenen.
Offenbar geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass es sich bei den geschädigten Personen nicht um Erwachsene handelt. Das wird auch an ihrem Familienstand erkennbar. Sie sind weder ledig noch verheiratet noch geschieden. Es sind unmündige Kinder. Aber das kann uns egal sein. Hauptsache, die Sache ist zum Laufen gekommen ..

Wenn viele Geschädigte zusammengekommen sind, muss auch viel Schaden zusammenkommen.
Egal wie. Zieht es an den Haaren herbei. Wenn ihr ein Foto vom Beschuldigten habt, das ihn beim Wandern zeigt, dann reicht es als Beweis ein und behauptet, dass er eure Mutter getreten hat. ( ja sicher, er hat eure Mutter ERDE getreten … aber so genau muss es der Staatsanwalt ja nicht wissen …)
Hauptsache, es wird ein ganzer Aktenordner voll :

Als nächstes … ja, bitte … Fräulein, Sie haben eine Zwischenfrage ? … wie ? … warum die Staatsanwaltschaft den Aktenordner nicht mit der Post zurück schickt ?

Nun, sie wird nicht einsehen, warum sie 4,90 € investieren soll, um den Scheissdreck wieder los zu werden.
Es könnte sich um eine pädagogische Massnahme handeln. Natürlich muss deshalb jemand extra von Löffingen nach Rottweil und zurück fahren. Aber das wird über die Stadtkasse abgerechnet. Wollt ihr jetzt, dass der Drecksack eine reingewürgt kriegt oder wollt ihr es nicht ?

Aber ich muss doch sehr bitten !  Der nächste, der das Seminar stört, fliegt raus und wird strafangezeigt.

Also :

Als nächstes haut ihr eine Ergänzung zur Strafanzeige raus :

Dann weiss der Staatsanwalt, dass ihr am Ball bleibt. Ihr werdet nicht zulassen, dass die Sache im Sand verläuft.

Wenn das nix bringt haut ihr noch eine Ergänzung raus :

Das signalisiert dem Staatsanwalt :

Es ist alles ganz furchtbar !!

Wir, die Geschädigten, leiden unsäglich !!

So tun Sie doch endlich was !!

Einen Grund müsst ihr natürlich auch angeben :

Vergesst nie, immer schön zu bitten und euch ordentlich zu bedanken !

Höfling mit dem krummen Rücken
Muss sich immer tiefer bücken !!

Wie konnte der angezeigte Beschuldigte auch nur auf die Idee kommen, sich vor Gericht zu verteidigen, noch dazu gegen einen Bürgermeister ? Wenn das keine Beleidigung ist, was ist es dann ?

Schriftsatz  Uli Zakl vom 02.02.2017

Liebe Studentinnen und Studentinnen,
lasst es euch eine Lehre sein !   Der Bürgermeister hat selber Jura studiert und trotzdem überlässt er die Sache einem echten Könner. Er hat ja auch die städtische Rechtsschutzversicherung im Rücken. Ihr solltet also sofort eine Rechtsschutzversicherung abschliessen, denn sonst könnt ihr euch im Ernstfall keinen Rechtsprofessor kaufen.

Ihr solltet nicht glauben, nur weil euch Kommunalpolitik voll am Arsch vorbei geht, könnte keine Situation entstehen, aus der euch ein Rechtsprofessor wieder raushauen muss. Stellt euch nur mal folgendes Szenario vor :

Ihr habt euch eine nagelneue todschicke ultageile superenge schwarze Jeans-Leggins samt Zubehör gekauft.

Am nächsten Tag steht ihr mit dem Teil vor der Uni am Aschenbecher und macht ein Zigarettenpäuschen.
Es gesellt sich ein etwa fünfzigjähriger Mann dazu und erzählt unaufgefordert, er wäre hocherfreut, endlich mal zwei aufrecht stehende Presswürste zu Gesicht zu bekommen, weil er Presswürste bisher immer nur liegend im Schaufenster der Metzgerei gesehen habe

Damit ist das Maß des Zumutbaren eindeutig überschritten !

Ihr solltet jetzt aber nicht den Fehler machen, euch auf eine Diskussion einzulassen oder gar verbale Gegenwehr zu leisten. Selbst die Polizei sagt :  Besser keine Gegenwehr !

Zur Polizei rennen und Strafanzeige stellen ist auch nur suboptimal. Es besteht immer das Risiko, dass unangenehme Fragen gestellt werden. Der Polizist könnte z.B. fragen :

„Haben Sie ihre Beine schon mal im Spiegel betrachtet ?“

oder :

„Wieviel Schokolade essen Sie eigentlich pro Tag ?“

Da ist es besser, ihr beauftragt einfach einen Rechtsprofessor. Schon braucht ihr das Maul nicht mehr selber aufzumachen. Zusammen mit eurer Rechtsschutzversicherung wird er dem Hanswurst die Ohren so lang ziehen, dass sie in keine Hose oder Pelle mehr rein passen.

Zum Glück hat der Herrgott den Advocaten erschaffen !  Er ist das Sprachrohr der Sprachlosen, der Arm der Amputierten, das Gebiss der Zahnlosen und der Schwanz der Eunuchen.

O ihr Beladenen, so gehet hin zu ihm, neigt eure feigen Lippen zu seinen müden Ohren und flüstert den Namen dessen, den ihr bestraft haben wollt.

Denn siehe :      Selig sind die Advocaten, denn ihrer sind die geistig Armen !

Und der Herr sprach das 13.Gebot :  Du sollst Rechtsschutz haben !

Denn mit dem Rechtsverkehr ist es wie mit dem Geschlechtsverkehr :  wird er ungeschützt vollzogen, fängt man sich leicht was ein …

Die Versicherung ist der Kondomautomat und der Advocat ist das Kondom. Doch wer schützt den Advocaten ?

Der nächste Advocat !  Aber treibt es nicht zu toll. Wenn alle Kondome reissen, bleibt am Ende nur der Strick ..

Ihr Studierenden aber habt in diesem Seminar gelernt, wie sich Ungemach verhüten lässt. Ihr müsst nur eine Vermögensauskunft abgeben :  die Auskunft darüber, dass ihr alleine nix vermögt. Offiziell nennt man es Vollmacht erteilen, was aber auch nur bedeutet, dass man selber ohnmächtig ist.

Es geht ganz einfach. Ich mache es euch mal vor :

Die Löffinger Rattenzucht

25.08.2017

Die Löffinger Rattenzucht

Schon in der Bibel steht geschrieben :  Wer Augen hat zu sehen der sehe, und wer Ohren hat zu hören der höre

Sie hätten noch dazu schreiben sollen :  Wer Gehirnzellen hat zu denken, der denke …

Neulich musste ich in meiner Lagerhalle gegenüber dem Löffinger Wertstoffhof Platz für den neuen Nutzer schaffen. Es war ein drückend heisser Sommertag und ich kam um halb eins in der Kesselstrasse an. Der Reifenhändler war im Urlaub und auch sonst war weit und breit niemand zu sehen. Ich parkte vor der Halle. Als ich aus dem Auto stieg, hörte ich ein ganz spezielles Geräusch von der anderen Strassenseite aus dem Wertstoffhof heraus. Instinktiv drehte ich den Kopf in die Richtung, aus der das Geräusch kam und sah gerade noch einen Schatten unter einen der Container huschen.

Als ehemaliger Anwohner des Benz-Gelände, der jeden Morgen um fünf aufsteht, war mir das Geräusch bestens bekannt. Es war der Warnpfiff einer Ratte. Neu war nur, dass sich die Ratten mittlerweile am helllichten Tag in der Stadt herumtreiben. Aber das ist kein Wunder, wenn man eine Rattenzucht mitten in eine Stadt hinein baut.

Nein, jetzt kommt kein Vergleich von Menschen mit Ratten. Dieser ist erstens ziemlich teuer und zweitens völlig unangebracht, denn Ratten haben die angenehme Eigenschaft, ihre Artgenossen vor drohenden Gefahren zu warnen, was man nicht von allen Menschen behaupten kann, speziell nicht von Löffinger Administranten, die selbst bei einer 160-fachen Überschreitung des Grenzwerts von Arsen und Quecksilber keinen Anlass sehen, auch nur einen einzigen Finger krumm zu machen.

Nun sind Ratten kein spezielles Löffinger Problem. In jeder Stadt kommen auf jeden Einwohner eine bis vier Ratten, in ländlichen Regionen sogar noch deutlich mehr .   ( Quelle )
Es dürften also allein in der Löffinger Kernstadt deutlich mehr als 20.000 Ratten leben. Man kann es ihnen nicht übel nehmen, denn dort hat man ihnen ein wahres Schlaraffenland bereitet.

Und man kann es nicht dem Löffinger Stadtbaumeister Rosenstiel anlasten, dass manche Leute halbvolle Marmeladegläser in Altglascontainer schmeissen oder Kühlschränke mitsamt Inhalt entsorgen. Das ist überall so und man weiss es einfach, dass es so ist. Aber man muss schon die Intelligenz von Rosenstiel haben, um vor diesem Hintergrund einen Wertstoffhof mitten in die Stadt zu setzen, in 30 Meter Entfernung zum Supermarkt und in 50 Meter Entfernung zum Bahnhof …

Löffingen ist die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Anything goes. Alles kann, nix muss …
Es kann sein, dass ein Bürger in den Sichtbereich der Planer gerät, es kann sein, dass die Planer in den Sichtbereich des Amtsgerichts geraten, und es kann eben auch sein, dass das Geplante in den Sichtbereich der Ratten gerät …

Der Löffinger Stadtbaumeisterbankrotteur und die Bockfotzngsichter aus dem Gemeinderat haben zwar  keine Gehirnzellen, um zu denken, aber sie haben alle ein Auto, um zu fahren. Wenn sie mal eine Überlandfahrt machen, müsste sich ihnen des öfteren folgende Situation bieten, falls sie denn Augen hätten, um zu sehen :

 

 

Und falls sie Gehirnzellen hätten, um zu denken, müsste sich ihnen folgende Frage stellen :

Warum bauen diese Leute ihren Wertstoffhof kilometerweit weg von ihrer Stadt, mitten im Wald oder auf der grünen Wiese ?

Könnte es vielleicht mit den Ratten zu tun haben … ?

Es wäre in Löffingen problemlos möglich gewesen, den Wertstoffhof oben neben der Grünschnittanlage jenseits der B31 zu bauen. Aber sie wollten halt das verseuchte Benz-Gelände mit irgendwas zupflastern …

Mir hat der ehemalige Bürgermeister Brugger persönlich erzählt, dass die Stadt Löffingen gar keinen Wertstoffhof bauen müsste, weil für die Entsorgung von „Wertstoffen“ das Regionale Abfall-Zentrum RAZ in Titisee zuständig ist.
Diese Aussage wird gestützt durch die Tatsache , dass von den 50 Städten und Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald nur 16 Städte und Gemeinden einen Wertstoffhof betreiben. In 34 Städten und Gemeinden fallen offenbar keine Wertstoffe an, die den Bau eines Wertstoffhofes erforderlich machen würden.
Ich könnte fast wetten, dass die 16 Städte und Gemeinden mit Wertstoffhof genau die 16 Städte und Gemeinden mit den meisten Schulden sind …

Der Preis pro Tonne Alteisen oder Altpapier schwankt immer so um die 100 € , und eine Stadt mit 20.000.000 € Schulden greift nach jedem Strohhalm …
Kleinvieh macht auch Mist. Ratten sind auch Kleinvieh und machen auch Mist. Leider ist der ziemlich gesundheitsschädlich …

Die Löffinger Rattenzucht und die damit entstandenen Probleme sind wie alle Probleme in Löffingen hausgemacht.

Genauer gesagt :  sie sind rathausgemacht …

Aber im Löffinger Rathaus residiert jetzt ein direkt aus Korntal importierter Problemlöser, Er wird das Problem nach dem altbewährten Schema lösen :

Es gibt in Löffingen keine Ratten, genau so wie es kein Arsen und Quecksilber gibt, denn

Löffingen ist die Stadt der Ehre und Würde, die Stadt der Blumen und Tomaten !!

Sollte doch mal eine Ratte gesichtet werden, dann handelt es sich um eine Einzelratte

Einzelratten sind nicht gesundheitsschädlich

Jeder, der behauptet, eine Ratte gesehen oder gehört zu haben, wird wegen Stadtverhetzung zur Anzeige gebracht ..

Der Völkermord an den Tomatistanern

18.08.2017

Der Völkermord an den Tomatistanern

Die Gesellschaft für bedrohte Völker schlägt Alarm :  Der Genozid in Tomatistan hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Nur wenn sofort drastische Maßnahmen ergriffen werden, kann das Verschwinden der Tomatistaner von Mutter Erde noch verhindert werden. Mittlerweile leben die letzten Tomatistaner isoliert und zusammengepfercht in ihrer Schutzzone im Löffinger Rathaus.

Dem winzigen Volk der Tomatistaner droht das gleiche Schicksal wie dem kleinen Volk der Tibetaner.
Deshalb hat der Zentralrat der Tomatistaner in einem offenen Brief einen verzweifelten Hilferuf an die Weltöffentlichkeit und insbesondere an die Mutti der Erde, Frau Dr. Angela Merkel, gerichtet. Man hofft im Löffinger Rathaus händeringend darauf, dass Mutti genauso viel Eier wie der Dalai Lama hat und bei ihrer nächsten Rede vor den Vereinten Nationen auch mal Klartext redet.

Quelle

„Löffingen-macht-platt“ als nicht unbedeutendes lokales Medium fühlt sich verpflichtet, den Hilferuf des Zentralrats der Tomastistaner weiter zu verbreiten …


 

Zentralrat der Tomatistaner
Vorsitzender Tobias Link
Rathausplatz 1

79843 Löffingen

 

 

 

Frau Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Willy-Brandt-Strasse 1

10557 Berlin

.

Sehr geehrte und geliebte Frau Staatsratsvorsitzende !!

Wir wenden uns mit unserem dramatischen Hilferuf direkt an Sie persönlich.

Wir sind nur noch knappe zwei Dutzend Tomatistaner plus Gemeinderat und sehen uns einem Völkermord ausgesetzt. Wir wollen aber weiter lügen, betrügen und bescheissen. Das ist unsere kulturelle Identität.
Die Charta der Vereinten Nationen stellt die kulturelle Identität eines jeden Volkes unter besonderen Schutz.
Wir fordern Sie deshalb auf, bei der nächsten Vollversammlung der Vereinten Nationen die skandalöse Situation in Tomatistan zur Sprache zu bringen !

Es kann nicht sein, dass sich tagtäglich Horden von Wirtschaftsprüfern, Kommunalaufsichtsbeamten, Staatsanwälten und andere Terroristen in Freiburg in ihr Dienstfahrzeug setzen und dann auf der B31 über die Höllental-Route nach Tomatistan kommen und ins Löffinger Rathaus eindringen.

Schliessen Sie endlich die Höllental-Route !!

Es müssen dringend schärfere Kontrollen durchgeführt werden !  Jeder Terrorist muss seinen Aktenkoffer öffnen und vorzeigen. Eventuell mitgeführte Taschenrechner und Rotstifte sind sofort zu beschlagnahmen und zu vernichten !
Der Ansiedelung von Kontrolleuren muss dringend Einhalt geboten werden !  Wir haben ja bald mehr Kontrolliererkontrollierer als Kontrollierer im Löffinger Rathaus. Lassen Sie uns nicht zur Minderheit im eigenen Rathaus werden !!

Jede weitere juristische Aggression muss strikt unterbunden werden ! Deshalb fordern wir :

Tauschen Sie endlich die Richterin am Amtsgericht Neustadt aus !!

Diese Dame gehört wegen antitomatistanischer Umtriebe und wegen Beleidigung des Tomatistanertums sofort vor ein ordentliches Gericht gestellt !
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu müssen, dass sich unser Honorarprofessor und Rechts-Extremgelehrter Prof.Bernd Max Behnke M.A. in seiner unendlichen Weisheit und Güte dazu bereit erklärt hat, in Zukunft auch noch das Amt des Amtsrichters von Neustadt ehrenamtlich übernehmen zu wollen. Dabei fallen keinerlei Kosten an !

Sie, sehr verkehrte Frau Staatsratsvorsitzende, sollten also sorgfältig überlegen, ob Sie weiterhin Gehaltszahlungen an so ein Flittchen leisten wollen oder nicht doch lieber auf das honorige Angebot unseres honorigen Honorarprofessors zurück greifen möchten.

Weiter forden wir :

Setzen Sie endlich eine Obergrenze für Unterschriften für Bürgerinitiativen !!

Wir stehen genauso wie Sie, sehr beschwerte Frau Staatsratsvorsitzende, voll und ganz über dem Boden von Grundgesetz, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Trotzdem lassen wir manchmal Fehler passieren.
Wir sind auch nur Unmenschen. Aber Willkommenskultur bedeutet nicht automatisch, dass Kritik an unserer Kultur willkommen ist. Fünf Unterschriften für eine Bürgerinitiative reichen völlig aus. Wir prüfen dann fünfmal, ob wir was ändern müssen. Durch 800 Unterschriften wird das Anliegen des braunen Pöbels auch nicht interessanter.
Wir würden ohnehin auch nach 800 Überprüfungen keinen Grund finden, um etwas zu ändern.

Nur wenn unser Forderungenkatalog umgesetzt wird, kann der Völkermord an den Tomatistanern noch verhindert werden. Die Existenz des tomatistanischen Volkes ist für den Untergang der Welt genauso alternativlos wie die ihre, sehr belehrte Frau Staatsratsvorsitzende !  Bitte sagen Sie bei ihrer nächsten Rede vor den Vereinten Nationen klar und deutlich, dass die Welt nicht nur die höhere Kriminalität von jungen Migranten, sondern auch die höhere Kriminalität von alten Administranten akzeptieren muss !

Wir sind für unsere Stadt wertvoller als Gold !  Eine Völkermord am tomatistanischen Volk wäre eine Verärmerung für die ganze Welt !
Zu einer bunten und vielfältigen Welt gehören auch Farblose und Einfältige !
Unsere identitäre Bewegung wird sich auch weiterhin für unsere kulturelle Identität des Hasses, des Betrugs und der Vertuschung einsetzen. Jeder, der diese Werte nicht teilt, kann unsere Stadt jederzeit verlassen. Das ist die Freiheit eines jeden Löffingers.

Die Unterzeichnenden flehen Sie untertänigst an, sehr versehrte Frau Staatsratsvorsitzende !!

Unterbinden Sie unter allen Umständen alles, was alle unsere Umstände ans Licht bringen könnte.
Sonst könnten aus Unterbelichteten noch Gezeichnetere werden.

 

Mit völkischem Gruß

Die Gezeichneten :

Tobias Link   1.Oberbürgermeister
Norbert Brugger    Altbürgermeister
Thomas Rosenstiel   Stadtbaumeisterbankrotteur
Bernd Max Behnke     Honorarprofessor
Martin Netz      Hauptamtsabschlepper
Josef Sulzmann      Rechnungsmüllschreiber


Die Umladung

14.08.2017

Die Umladung

Nach der Abladung kommt jetzt also eine Umladung. Ich verzichte diesmal auf Vergleiche aus dem Transportgewerbe. Irgendwann ist jeder Kalauer ausgelutscht. Aber als leidenschaftlichen Forscher treibt mich natürlich schon die Frage um, wie oder durch was oder durch wen ein Gericht verhindert werden kann …

Am naheliegendsten wäre, dass die Richterin erkrankt ist. Aber dann müsste es ja Umladung wegen Verhinderung der Richterin heissen. Ausserdem :  warum sollte so ein junges hübsches Ding mitten im Sommer krank werden ?
Urlaub scheidet auch aus. Kein Richter auf der Welt würde einen Verhandlungstermin in seinen Urlaub legen.

Möglicherweise ist das Gerichtsgebäude einsturzgefährdet und muss dringend saniert werden. Oder sie haben bei Messungen festgestellt, dass die Schadstoffkonzentration den gesetzlichen Grenzwert um das 160-fache überschreitet. So ein Verhinderungsgrund würde sich allerdings nicht in 3 Wochen aus der Welt schaffen lassen. Vielleicht ist auch nur die Klimaanlage ausgefallen und es droht eine Überhitzung der Gemüter während einer Verhandlung …

Aber ich glaube, die deutsche Justiz arbeitet kühl wie ein Eisberg und ich glaube, dass sich wie bei einem Eisberg der grössere und interessantere Teil davon unter der Oberfläche abspielt …
Der beste und intelligenteste Honorarprofessor aller Welten und Zeiten war so freundlich, seine Mandanten bei der Staatsanwaltschaft Rottweil wegen Prozessbetrug anzuzeigen, und so was hat natürlich Auswirkungen auf alles andere, was mit diesem Betrug in Zusammenhang steht. Es könnte durchaus sein, dass erst mal gewisse Dinge zu klären sind, bevor man weiter bereit ist, über eine lächerliche „Forderung“ von meineidigen Amtsträgern  (=Verbrechern) zu verhandeln …

Hat schon mal jemand davon gehört, dass ein Gerichtsverfahren zwei Jahre nach dem Urteil wieder aufgenommen wurde, weil ein Bürgermeister und ein Stadtbaumeister gelogen, betrogen und Urkunden gefälscht haben ?
Das ist so einzigartig wie die Hinterfotzigkeit derer, die jetzt die Beklagten sind. Das Blatt hat sich gewendet …

Immerhin hat sich der ehemalige Bürgermeister Norbert Brugger noch rechtzeitig die Staufermedaillie verleihen lassen. Vielleicht bekommt er deshalb eine Zelle mit Teppich und Blumen vor den Gittern ..

Nein, die Wiederaufnahme des Räumungsverfahrens von 2014 ist kein Schlag ins Gesicht der Stadt Löffingen.
Es ist ein Tritt in die Eier. Seit langem war absehbar, dass die Löffinger Titanic auf den Eisberg auflaufen wird.
Aber die Herrschaften auf der Brücke haben alle Warnungen und Vorschläge zur gütlichen Einigung ignoriert und weiter Party gemacht, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf …

Das rächt sich jetzt. Mir kann es egal sein. Die Arschkarte ist erst mal auf der anderen Seite. Ich habe es ganz allein ohne Anwalt geschafft, dass ein abgeschlossenes Gerichtsverfahren wiederaufgenommen wird. Das ist schon mal was. Das kann mir keiner mehr nehmen. Es kann nicht sein, das Verbrecher auch noch Forderungen stellen …

Jetzt werde ich mal eine Weile Party machen. Bei mir geht das so :

 

Lammert, der Lamentierer

09.08.2017

Lammert, der Lamentierer

Das ist Lammert. Lammert ist Bundestagspräsident. Der zweite Mann im Staat. Wie und warum er das geworden ist weiss keiner. Es spielt auch keine Rolle.

Lammert hat mal wieder lamentiert. Nicht über die Mißstände, die er mit zu verantworten hat.
Er lamentiert darüber, dass man ihn und seinesgleichen unangemessen ktitisiert. Kritik an Lammert ist sowieso immer unangemessen, denn nur Lammert weiss, was Sache ist. Sonst wäre er nicht Bundestagspräsident.

Lammert könnte auch ein Löffinger Administrant oder Gemeinderat sein. Zumindest von der Visage her.
Aber Lammert ist im Bundestag. Das ist was anderes als Gemeinderat. Da kann man noch viel grösseren Schaden anrichten. Trotzdem wollen sie hier wie dort auch noch geliebt und gelobt werden wegen den Verbrechen, die sie begehen oder die sie über ihre Mitmenschen kommen lassen. Doch da spielen nicht alle Mitmenschen mit …

Ich möchte das Kommentieren heute einem überlassen, der es besser kann. Es geht um diese Meldung :

Berlin – Bundestagspräsident Norbert Lammert will ein härteres Vorgehen gegen Hasskommentare im Internet, wie u.a. heise.de meldet. Es sei nicht mehr zu tolerieren, was Abgeordnete im Bundestag und in den Kommunen oft täglich an Verleumdungen, Beschimpfungen und direkter Gewaltandrohung erlebten, sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit der Gesellschaft für deutsche Sprache.

„Für solche Delikte sollte es ein Mindeststrafmaß geben, um Staatsanwaltschaften und Richtern die Möglichkeit zu nehmen, Strafverfahren wegen vermeintlicher Unerheblichkeit gleich niederzuschlagen“, forderte Lammert. Er stellte klar: „Ich rede also von Sanktionen, nicht von Argumentation.“ Mit Argumenten erreiche man nämlich die Urheber von Hassangriffen kaum noch.

So weit die Meldung – und nun zum Kommentar …

Lieber Herr Lammert!

Sicher haben Sie sich schon einmal darüber gefreut, daß Ihre liebe Frau Mutter und Ihr verehrter Herr Vater den schönen Vornamen Norbert für Sie ausgesucht haben – und daß Sie nicht Lämmert, sondern Lammert heißen. Ich habe mich jedenfalls schon einmal gefreut, als ich darüber nachgedacht habe . Weil ich Sie so gern mag und ein Fan von Ihnen bin. Sie sind ein sympathischer Typ. Voll knorke. Nicht auszudenken, Sie würden Bodo mit Vornamen und Lämmert mit Nachnamen heißen. Das gäbe ein schreckliches Bild in der Presse: Sie auf dem Podium neben Saft-, Wasser – und den ganzen anderen Flaschen, vor sich ein Namensschild, auf dem B. Lämmert steht. Ich freue mich, wenn so menschliche Menschen wie Sie gleich nach der Geburt Glück haben im Leben. Weil ich ein Netter bin und kein Hasser.

Ich finde es toll, wie Sie niemals Ursache und Wirkung verwechseln. Diesen unverschämten Hassern, die völlig ohne Grund liebe Menschen wie Sie hassen, muß dringend der Scheitel gezogen werden. Da haben Sie völlig recht. Das geht nicht, daß liebe Menschen aus der Politik, die sich Tag und Nacht um das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Hintergrund im Vordergrund sorgen, dafür auch noch gehasst werden. Wo sie es doch nur gut mit uns meinen.

Daß Vergewaltigungen und sexuelle Belästigungen durch Einzeltäter oder Geilistenhorden inzwischen zu Kavaliersdelikten geworden sind, die oft gar nicht mehr verfolgt werden, ist doch ein sehr menschlicher Zug von den netten Menschen aus der Politik. Schließlich hilft den armen Fluchtmenschen keiner von uns über das Mittelmeer und läßt liebenswerterweise seine Grenzen sperrangelweit offenstehen, um die armen Fluchtmenschen als nächstes unsoldarisch und grausam ins Gefängnis zu stecken. Da hätten sie ja gleich daheimbleiben können. Wir sollten alle, anstatt zu hassen, lieber menschlich sein. Genau wie Sie, lieber Herr Lammert.

Sozialbetrug, illegale Einwanderung, falsche Angaben zur Identität, Drogenhandel, kriminelle Großfamilien, Messerangriffe, Mord und Totschlag, – alles das müssen wir mit den Augen der Menschlichkeit sehen, habe ich recht? Alle diese Menschen, die voll des guten Willens die beschwerliche Anreise zu uns auf sich genommen haben, um uns zu bereichern – wie kann man etwas gegen sie haben, nur weil sie sich mit den Regeln unseres Landes noch nicht so gut auskennen? Ich verstehe Sie voll und ganz. Was sind diese Hasser nur für völlig verrohte Individuen! Völlig grundlos jemanden zu hassen, ist schon ein arges Verbrechen, das viel Strafe verdient im Namen der Menschlichkeit.

Ich selbst habe erst kürzlich einen Vater schärfstens zurecht gewiesen, der voller Hass gegen liebe Menschen wie Sie gewesen ist, lieber Herr Lammert. Nur, weil seiner zwölfjährigen Tochter erst das Smartphone gestohlen worden ist, bevor sie von drei unbegleiteten und minderjährigen Fluchtmenschen verprügelt und vergewaltigt wurde, hätte er nicht so ausfällig zu werden brauchen. Seine Drohungen hätte er sich auch sparen können. Das habe ich ihm gesagt. „So ein Smartphone samt Verlust der Jungfräulichkeit und einem gebrochenen Nasenbein“, habe ich dem Mann mit Nachdruck gesagt, „das ist doch kein Grund, herumzubrüllen, daß man diese Dreckschweine nicht mehr wählt, sondern sie am Halse aufhängt.“ Wenn er nicht augenblicklich mit seiner Hasserei aufhört, habe ich gesagt, rufe ich die Polizei an oder gleich den Bundesjustizminister. Das habe ich doch gut gemacht, oder?

Sie sehen, lieber Herr Lammert, ich bin von Ihrer menschlichen Art voll begeistert und bin, wie Sie eben auch, absolut dagegen, diese widerwärtigen Hassmenschen einfach so davonkommen zu lassen. Was können denn Sie dafür, daß das Mädchen erst zwölf Jahre alt gewesen ist! Nichts! Das muß so ein Hassvater doch begreifen! Vielleicht sollte man ihm das Sorgerecht entziehen, wenn er schon nicht auf seine Tochter aufpassen kann? Das wäre doch eine gute Strafe für so hasserfüllte Uneinsichtige, finden Sie nicht, Herr Bundestagspräsident?

Jedenfalls, lieber Herr Lammert, toi-toi-toi! Hoffentlich wandern die Hasser bald alle in den Knast. Da gehören sie hin. Ich fand es übrigens menschlich voll toll, wie Sie mit der Regelung für den Alterspräsidenten des Bundestages die bösen Nazis von der AfD ausgetrickst haben. Große Klasse! Vielleicht könnten Sie mal vorschlagen, die Nazis von der AfD auch in den Knast zu stecken, weil die solche Hasser sind.

Wenn wir uns einmal treffen sollten, lieber Herr Lammert, dann würde ich Sie gerne einmal ganz feste drücken. Ob ich wohl darf?

Mit den allerfreundlichsten Grüßen von allen, lieber Herr Lammert, verbleibe ich hingerissen auf ewig ganz Ihr

Max Erdinger

P.S.: Viele Bussis auch an Ihre lieben Kollegen im Bundestag!

 

Quelle

 

 

 

Unser Demenzdorf soll schöner werden

04.08.2017

Unser Demenzdorf soll schöner werden

Schon in der Bibel steht geschrieben :    Wer hat, dem wird gegeben

Sie hätten auch schreiben können :    Wo schon viele sind, kommen noch mehr dazu

So gesehen ist es nicht nur logisch und konsequent, sondern fast schon göttliche Fügung, dass eine Dortmunder Investorin in Löffingen ein Demenzdorf errichten möchte. Sie wird erkannt haben, dass sich nirgendwo sonst ein Demenzdorf harmonischer einfügen würde als in Löffingen. Hier wächst zusammen, was zusammen gehört, -würde Willy Brandt sagen-, und ich habe nicht die geringsten Zweifel, dass die Demenz in Löffingen eines Tages biblische Ausmaße erreichen wird …

Aber ich glaube nicht, dass es in Löffingen Integrationsprobleme geben wird zwischen denen, die schon länger dement sind, und denen, die neu hinzu kommen werden. Die Humanität gebietet es jedoch, auch an diejenigen zu denken, die zum Denken nicht mehr fähig sind. Es ist unser aller Verantwortung, jedem Dementen sein im Grundgesetz verankertes Recht auf freie Entfaltung seiner dementen Persönlichkeit zu gewähren. Wir sind angehalten, alles Erdenkliche zu unternehmen, damit er ein möglichst schönes Umfeld vorfindet.

Dieser Verpflichtung möchte ich heute nachkommen und dazu ein paar Vorschläge machen, wie ein Demenzdorf schöner werden könnte. Wenn diese Vorschläge umgesetzt sind, steht einer Bewerbung im Wettbewerb „Unser Demenzdorf soll schöner werden“ nix mehr im Wege. Für ein Demenzdorf ist es das schönste, die Auszeichnung als Landessieger, Bundessieger oder gar Europasieger zu erhalten, so wie es für einen Dementen das schönste ist, die Staufermedaillie zu erhalten …

Es kann zwar so sein, dass eine demente Stadtverwaltung, die vor Gericht zieht, um für einen winzigen Teil einer verseuchten Fläche nochmal 1000 € Pacht zu kassieren, am Ende auch 1000 € bekommt. Es kann aber auch so sein, dass das Umweltministerium aufgrund der Informationen, die die demente Stadtverwaltung dem Gericht vorlegen musste, Maßnahmen zur Sanierung der gesamten verseuchten Fläche anordnet, die die städtischen Schulden locker verdoppeln können. Aber so ist das Leben und so geht Demenz …

Man sollte aber besonders im Hinblick auf die nachfolgenden dementen Generationen nicht an der falschen Stelle sparen wollen. Ein Demenzdorf, dass ohne Murren die Zinsen für 20 Mio. € aufbringt, wird auch ohne zu Murren die Zinsen für 40 Mio. € aufbringen. Von Tilgung redet sowieso keiner …

Meine Vorschläge für ein schöneres Demenzdorf sind alle kostenoptimiert. Es braucht nur ein wenig Fantasie und Farbe, um das graue und triste Umfeld so mancher grauen Zellen zu reanimieren :

Zuerst müsste man alle grauen Mauern in Löffingen verschönern :

Der Volksmund sagt zwar :  Nur Narrenhände beschmieren Tisch und Wände … aber das gilt nur für Grafitti-Sprayer, nicht für therapeutische Maßnahmen.
Der Erkrankte erhält gleich bei der Einfahrt in die Stadt einen optischen Impuls, der seine grauen Zellen an die Zeit erinnert, in der sie noch aktiv waren. Wenn er von Bambi, Schweinchen Dick und Heidi begrüsst wird, vermittelt ihm das die Botschaft, dass er hier Freund unter Freunden ist. Hier ist Heimat, hier gehört er hin, hier darf er sein wie er ist , hier regt sich keiner drüber auf, wenn sich der Alm-Oehi von einer Ziege lecken lässt ..

Man müsste auch die Klagemauer in der Kesselstrasse verschönern :

Mit so einem Bild könnten dem Betrachter die technischen Grundlagen, die zum Betrieb eines Demenzdorfes nötig sind, vor Augen geführt werden.

Es wird ohne jeden Sinn und Zweck mitten auf der grünen Wiese gebaggert. Sinn und Zweck braucht es auch gar nicht, denn die Prozente werden pro Baggerstunde abgerechnet. Der Stadtgärtner fährt die Pflanzen nicht mit einem Lieferwagen zum Einpflanzort und parkt ihn dann so, dass er den (Kreis)verkehr behindert nur damit jeder sieht und merkt, dass er immernoch oder schon wieder am Arbeiten ist. Nein, so was würde er niemals machen. Er fährt die Pflanzen immer mit dem Schubkarren hin ..

Stadtarbeiter sind fröhliche Gesellen, die gerne mal während der Arbeitszeit einen Schneemann bauen. Immerhin haben sie vorher rechts- und ordnungskonform das Schild „Achtung Bauarbeiten !“ und eine rot-weisse Warnbake aufgestellt. Sie beginnen immer bei dem mit schaufeln, der ihnen am meisten zusteckt. Auch decken sie gerne ihren privaten Bedarf an Brettern und Steinen, wenn der Stadtbaumeister eine Fundstelle zur Plünderung freigibt.

Bauunternehmer empfinden es als schön, wenn eine historische Baumaschine vor ihrem Betriebsgelände steht. Es soll auch zeigen, dass es die Baufirma schon so lange gibt, dass sie schon mit so einem uralten Ding geschafft haben. Jetzt gab es die Firma Schwarzwaldbau des Löffinger Stadtbaumeister Rosenstiel aber nur ziemlich kurz. Trotz dieser Tatsache und obwohl er nun Angestellter und kein Unternehmer mehr ist, könnte man doch mit Geld aus der Stadtkasse eine historische Baumaschine für die Imagepflege des Löffinger Stadtbaumeisters kaufen und sie vor dem neuen Bauhof aufstellen. Miete bräuchte er für den Stellplatz auch nicht bezahlen. Eine Walze hat noch niemanden gestört. Wer würde denn so kleinlich sein, wenn es um die Genesung von Kranken geht …

Was dem Stadtbaumeister vor dem Bauhof recht ist, ist dem Bürgermeister vor dem Rathaus billig …

Auch er bräuchte einen Trigger, der ihn bei jedem Anschauen an bessere Zeiten erinnert. Das Präsentieren eines aussergewöhnlichen Fahrzeugs kann das angeknackste Selbstwertgefühl besonders von dementen Männern enorm stabilisieren :

Eine solche Bobby-Car Plastik-Plastik ist günstig in der Anschaffung und könnte alle Dementen im und um das Löffinger Rathaus herum an die schönen Momente erinnern, als sie sogar noch beide Füsse auf den Boden brachten und aus eigenem Antrieb vorwärts kamen …

Es wäre auch mal an der Zeit, die ganzen verrosteten Blechfiguren von den Brunnen runterzuholen. Mit so einem Schrott lässt sich bei einem Schönheitswettbewerb kein Blumentopf gewinnen. Da muss was Farbiges und Poppiges rauf, was einen Bezug zur Gegenwart hat :

Bei einem Demenzwettbewerb lässt sich nicht mal mit Blumentöpfen ein Blumentopf gewinnen. Da muss schon was Extraordinäres her. Man müsste die Blumen noch mehr als in Töpfen konzentrieren. In Lagen. In Blumenkonzentrationslagen. Übereinander. Etwa so :

Durch ein solches Artefakt würden zwei weitere Parkplätze im Zentrum wegfallen, was verhindern könnte, das zuviele Normalos zum Einkaufen in das Demenzdorf kommen und die Ruhe der Dementen stören. Man müsste die Aktion in Kombination mit einer Tempo 30 – Zone rund um das Rathaus aus Lärmschutzgründen durchführen, um eine Verschönerung der Arbeitssituation der Schwerkranken im Rathaus zu erreichen. Mit so einem Blumenpimmel könnte man auf wenigen m² mehr Kosten ( = Umsatz =Subventionsbedarf ) generieren als ein normales Dorf mit einem ganzen Sportstadion ..

Aber alle Verschönerungsmaßnahmen sind nutzlos, wenn die Menschheit sie gar nicht mitbekommt. Deshalb muss verhindert werden, dass Alle und Jeder einfach so an Löffingen vorbei brettert, ohne der Schönheiten gewahr zu werden, die es in seinem Innern birgt. Man muss die Menschen oben an der B31 abholen. Woher sollen sie denn wissen, dass sich in Löffingen nicht nur die grösste Raubtiergruppe Europas befindet, sondern auch noch die grösste europäische Gruppe dementer Administranten ?

Hier würde ein Werbeschild Abhilfe schaffen, das – wie könnte es anders sein – natürlich das grösste Werbeschild Europas sein müsste :

Nach der Umsetzung dieser Optimierungsmaßnahmen steht der Auszeichnung zum dementesten Dorf Europas eigentlich nix mehr im Weg. Dann ist wieder ein Fest im Sinne Goethes fällig. Und eine pfundige Feuerwehrparade. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass die Führerin, deren Gesäß zu gross ist, um ihm beizuwohnen, extra aus Berlin anreisen wird, um diesem Fest und dieser Parade beizuwohnen …

 

Das Administranten-Reservat Löffingen

27.07.2017

Das Administranten-Reservat Löffingen

Nun ist es endlich offiziell : Der WWF ( World Wildlife Fund ) hat die gesamte Gemarkung Löffingen als besondere Schutzzone ausgewiesen. Schutzgut ist die weltweit letzte und einzige Population des „Administrantus tomatistanus“ mit all seinen Ab- und Unterarten. Experten des WWF gehen davon aus, dass der Bestand derzeit zwei bis drei Dutzend Individuen beträgt. Von manchen Abarten existieren allerdings nur noch Einzelexemplare …

Deshalb bestand aus Sicht des WWF akuter Handlungsbedarf. Die Grösse des neu errichteten Administranten – Reservat beträgt ca. 5000 Hektar. Eine Umzäunung ist angedacht, damit das Schutzgut in Zukunft vor unnötigen Störungen verschont bleibt.
Die Amtssprache des WWF in Englisch, und daher wird das neue Administrantenreservat im internationalen Verzeichnis des WWF als „Tomatistan Reservation“ unter der Reg.-Nr. : DE 08/14 geführt :

Die Ausweisung des neuen Schutzgebietes für Administranten ist mit einer einmaligen finanziellen Zuwendung des WWF in Höhe von 5 Mio. € an die Stadt Löffingen verbunden.

Wenn einem soviel Gutes widerfährt, das ist natürlich einen Festakt wert …

Und so traf sich das Who-is-Who der Löffinger Ober- und Unterwelt in der Festhalle, um fest zu akten.
Als Ehrengäste waren die Landrätin, die Regierungspräsidentin, der Erzbischof und der Generalstaatsanwalt geladen.
Bürgermeister Tobias Link eröffnete die Versammlung mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Natürlich sei es erfreulich, 5 Mio. € in den Arsch gesteckt zu bekommen, aber man habe sich deutlich mehr erhofft. Angesichts der immensen Schulden der Stadt Löffingen wären 5 Mio. € nur der berühmte Tropfen auf den heissen Stein. Immerhin könne man mit dem Geld die Zinsen für die nächten 5 Jahre bezahlen.

Link dankte allen Löffinger Bürgern dafür, dass sie mit ihren Steuern und Abgaben den Aufbau der üppigen und justizresistenten Administrantenpopulation ermöglicht haben. Er mahnte alle Bürger, jetzt in den guten Zeiten genügend Geld zurück zu legen, damit die Stadt in schlechten Zeiten etwas zum Abschöpfen habe ..

Dann stellte der Bürgermeister, dessen Name Programm ist, das Programm für das Administranten-Reservat vor. Es habe sich nicht vermeiden lassen, dass es für die Löffinger Bürger zu leichten Einschränkungen kommen kann. Dies sei aber für das Überleben der Art „Administrantus tomatistanis“ von grosser Bedeutung.
Deshalb ist es ab sofort im gesamten Schutzgebiet verboten, die vorgegebenen Denkpfade zu verlassen.
Verboten ist auch, mitgebrachte Tomaten aus dem Supermarkt an freilaufende Administranten zu verfüttern.
Ihre empfindlichen Mägen vertragen nur die Bio-Tomaten aus dem städtischen Gewächshaus.

Ausserdem ist es strengstens untersagt, Steine auf Administranten zu werfen, ihnen die Haare auszureissen oder sie über offenem Feuer zu grillen. Kritiker, Oppositionelle, Freidenker und Querulanten sind im ganzen Reservat an der ganz kurzen Leine zu führen. Den Anordnungen der Anordnenden ist Folge zu leisten. Jede Zuwiderhandlung wird umgehend zur Anzeige gebracht. Es drohen Bußgelder in fünfstelliger Höhe sowie ein Eintrag in die Akten des Ministeriums für Stadtsicherheit.

 

Die Landrätin wies in ihrem Grusswort darauf hin, dass das Administranten-Reservat Löffingen absolut kostenneutral für den Landkreis ist. Im All-Inclusive-Paket des WWF wären auch ein internationales Team mit qualifizierten Aufsehern und ein geländegängiges Fahrzeug mit dabei, was Observation und Schutz aller Administranten rund um die Uhr garantieren würde.

Die Ritterin von der traurigen Gestalt sagte, jetzt müsse endlich Schluss sein mit den negativen Schlagzeilen.
Nur wenn alle zusammen mit den Administranten am einem Strang ziehen, werde es gelingen können, den Karren noch weiter in den Dreck zu kriegen. Mit dem Administranten-Reservat habe man die einmalige Gelegenheit, sich der ganzen Welt als etwas Einmaliges zu präsentieren. Sie regte an, nochmal über das Fotografierverbot von Administranten nachzudenken. Ein solches Verbot sei eine Abschreckung von chinesischen Bustouristen, die ja auch den einen oder anderen Euro in die Stadt bringen könnten …

Die Regierungspräsidentin zeigte in ihrer Ansprache Verständnis für die Sorgen und Nöte der Bürger. Sie zog eine Paralelle zur aktuellen Diskussion um das Wiederauftauchen des Wolfes. Als Schäferin wisse sie genau, dass man ab und zu mal ein Schäfchen opfern müsse, um dem Wolf oder dem Administrantus tomatistanus eine artgerechte und erfreuliche Lebensweise zu ermöglichen. Sie riet den Bürgern, stets umsichtig und vorausschauend zu handeln.

Jeder sollte immer in der einen Tasche ein grosses Stück Wurst mit dabei haben, falls es mal bei einer Begegnung mit einem Wolf zu Unstimmigkeiten kommt. Mit einem grossen Stück Wurst lasse sich jede Unstimmigkeit mit einem Wolf bereinigen. Deshalb sollte auch jeder in der anderen Tasche immer ein paar Bio-Tomaten oder ein paar hundert Euro dabei haben, falls es mal bei einer Begegnung mit einem  Administranten zu Unstimmigkeiten kommt …

Die Regierungspräsidentin betonte, ein Administranten-Reservat werde genau so wie eine KZ-Gedenkstätte nicht zur Erbauung der Bevölkerung errichtet, sondern zu deren Erinnerung. Eine KZ-Gedenkstätte sei dazu da, um die Bevölkerung daran zu erinnern, was einmal in Deutschland möglich war, und das Administranten-Reservat Löffingen sei dazu da, um die Bevölkerung daran zu erinnern, was derzeit in Deutschland möglich ist …

Der Erzbischof sagte in seiner Predigt, der Herrgott werde sich schon was dabei gedacht haben, als er die Administranten erschaffen hat. Deshalb sei jede Kritik an einem Administranten automatisch Kritik am Herrgott und somit Blasphemie. Es habe aber jedes seiner Schäfchen die freie Wahl, ob er ewig im Feuer der Hölle schmoren will oder nicht doch lieber bereut und in Zukunft regelmässig zur Beichte im Rathaus erscheint …

Diesen Faden griff der Generalstaatsanwalt in seiner mündlich vorgetragenen Verfügung auf. Er sei ganz auf der Seite des Erzbischofs, möchte aber noch ergänzen, dass alle Unbelehrbaren und Uneinsichtigen nicht nur im Feuer der Hölle schmoren werden, sondern bereits vorher im Gefängnis. Jedenfalls wenn er dazu eine Notwendigkeit erkennen kann, was sich nicht unbedigt anhand von Gesetzestexten herleiten lassen muss. Natürlich sei es denkbar, dass vor einem Strafrichter alle gleich sind, aber es müsse jemand ja erst mal vor einen Strafrichter kommen, was zu entscheiden der Herrgott ihm überlassen habe ..

Und natürlich sei es denkbar, dass ein Staatsanwalt einen Stadtbaumeister mal richtig in den Arsch fickt, aber genau so sei es denkbar, dass ein Stadtbaumeister einem Staatsanwalt eine Abrissverfügung für seine Villa zukommen lässt. Das eine wie das andere wäre einem friedlichen und konstruktiven Miteinander in einem Administranten-Reservat abträglich. Ausserdem müssten zuerst einmal alle Rentner, die verschimmelte Salami aus einem Abfallcontainer stehlen, abgeurteilt werden, bevor man überhaupt die Zeit habe, sich um Arsen und Quecksilber kümmern zu können. Im übrigen müsse man auch mal die Kirche im Dorf und Administranten im Rathaus lassen können.

 

Er habe aber eine frohe Botschaft an alle Gerechtigkeitsfanatiker und Wahrheitsfetischisten :
Auf der Einladung zum Festakt sei was von Tomatensalat und Tomatensaft gestanden, weshalb er in wenigen Sekunden Ermittlungen aufnehmen werde, wo in der Festhalle sich denn das kalte Buffet befindet …

Und so ging auch dieser Festakt wie alle anderen Festakte zuvor nahtlos in den gemütlichen Teil über.

Mitten hinein in die Feierlichkeiten platzte eine weitere erfreuliche Nachricht :

Lange Zeit waren die Forscher und der WWF in grosser Sorge um den Fortbestand einer ganz besonderen Abart des Administrantus tomatistanus, von der nur ein einziges Exemlpar existiert, nämlich den Administrantus tomatistanus Rosenstielus.
Nun haben aber Biologen der Universität Freiburg bei einer Forschungsreise im Grossraum Berlin-Uckermark ein passendes Weibchen einer ähnlichen Abart aufgespürt :

Sollte das Einfangen gelingen, könnte das Exemplar nach Löffingen überführt und im dortigen Administranten-Reservat ausgewildert werden.

Falls das Exemplar einen Paarungsversuch zulässt, hat die Landrätin bereits angekündigt, für alle Nachkommen dieser Verbindung eine persönliche Patenschaft zu übernehmen …

 

 

Das Drecksaumassaker

21.07.2017

Das Drecksaumassaker

 

Moderne Kunst zu geniessen ist ein Unterfangen, dass man nur unter fachkundiger Anleitung in Angriff nehmen sollte. Allzu leicht kann es sonst zu Fehldeutungen und Missverständnissen kommen. Die ganze Arbeit des Künstlers wäre dann völlig zu Unrecht entwertet und seine ganze Mühe umsonst gewesen.

Moderne Kunst wird heutzutage ja nicht mehr nur mit dem Pinsel, dem Bildhauerklüpfel oder der Schreibmaschine gemacht. Dazu gehören auch Video-Clips, Internetseiten, Fotomontagen, Tanztheater, Musikkompositionen oder auch alles zusammen.

So ein moderner Künstler ist Korl Fuhrmann aus Bayern. Er hat sogar einen eigenen Eintrag bei wikipedia. Das hat nicht mal der berühmte Löffinger Advocat Behnke M.A. oder der noch berühmtere Löffinger Stararchitekt Rosenstiel.

Korl Fuhrmann ist der Herr mit den langen blonden Haaren. Er stellt alle vier Musikanten in dem video oben dar. Er hat sich viermal aufnehmen lassen und das ganze wurde dann mit moderner Videotechnik zusammengebastelt.
Wir wollen mal schauen, ob wir durch scharfes Beobachten und logisches Denken herausfinden, welche Botschaft der Künstler mit seinem Kunstwerk an die Menschheit richten möchte.

Als erstes fällt auf, das einer, der vier Instrumente spielen kann, eigentlich verbal mehr drauf haben müsste als dauernd „Arschloch“ und „Drecksau“ zu sagen (singen kann man es ja nicht nennen …).
Es könnte sich aber um einen absichtlichen Gegenentwurf zum üblichen Heile-Welt-Geschunkel und Herzilein-Gesülze bei den volksmusikalischen Fernsehsendungen handeln.

Als zweites fällt auf, dass er wohl ein massives Problem mit den Herren Huber, Batzner und Gschwendtner hat.
Er scheint der irrigen Annahme zu unterliegen, dass Anzeigen irgendwas ändern könnten. Aber Künstler sind halt Idealisten. Im Gegensatz zu ihnen wissen die Realisten, dass Justiz immer Gesinnungsjustiz im Sinne der Herrschenden ist. Sonst wäre dieses Land in einem anderen Zustand.

Die musikalische Darbietung des Künstlers wird immer wieder durch kurze Filmsequenzen unterbrochen, die offensichtlich eine Geschichte erzählen. Bei 2:50 min erhebt er sich wie aus der Versenkung, und die Vermutung liegt nahe, dass die Herren Huber, Batzner und Gschwendtner etwas damit zu tun haben könnten, dass er sich in dieser Versenkung befunden hat.

Es hat den Eindruck, dass der Künstler mit den Herren eine Sache klären möchte, die irgendwas mit dem Hof zu tun hat. Wenn es sein Hof wäre, bräuchte er ihnen nur zu kündigen, wenn es ihr Hof wäre, bekäme er sie sowieso nicht weg. Dass er zum Mittel der Anzeige greift, legt den Schluss nahe, dass es sich um Personen handelt, denen die Verwaltung des Hofes übertragen wurde, und durch deren Abwesenheit nach dem Davongejagtwordensein er sich wohl eine Verbesserung der Zustände auf dem Hof verspricht.

Er scheint sich mit dem Davonjagen der Drecksäue zufrieden zu geben, denn zu einem Drecksaumassaker kommt es ja gar nicht. Er scheint das ganze auch nicht allzu ernst zu nehmen, sonst würde er nicht in Frauenkleidern auftreten und sich am Hintern kratzen oder bei 3:28 min durch das Bild schweben oder am Ende auf einer Kinderschaukel sitzen.

Sehr interessant sind die Schafe bei 3:33 min. Ein Landwirt und natürlich auch ein Pfählemacher sieht anhand der Einzäunung sofort, dass es sich bei dieser Weide eigentlich um eine Pferdeweide handelt. Die Schafe sind also vom Künstler absichtlich für die Filmaufnahmen dort hin positioniert worden. Schafe symbolisieren immer eine dumme und feige Masse, die nur zuschaut. Das ist insofern tragisch, da es doch die Schafe wären, die von einem Hof ohne Arschlöcher und Drecksäue am meisten profitieren würden …

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Jetzt wird es eine Menge Freunde von moderner Kunst geben, die bei einem Kunstwerk wie dem von Korl Fuhrmann die Nase rümpfen, denn es riecht schon ziemlich streng nach Bierzelt und Abort.
Trotzdem müssen feinere Nasen und Herrschaften nicht auf den Genuss von moderner Kunst verzichten. Mit ihren und vor allem auch mit den Rundfunkgebühren der Bierzeltbesucher wurde für Bildungsbürger und Gutmenschen der Fernsehkanal ARTE eingerichtet.

Von einem unbekannten Künstler war dort ein einzigartiges Kunstwerk zu sehen :

Er hat eine Löffinger Gemeinderatssitzung als Tanztheater inszeniert.

Vielleicht ist es besser, dem Freund moderner Kunst schon im Vorfeld ein paar Hinweise zu geben, damit er von den Ereignissen nicht all zu sehr überrascht wird.
Der karge und nackte Raum der Bühne steht als Symbol für das völlige Fehlen von Ideen, Kreativität und Anstand und Moral bei dem stattfindenden Ereignis. Fast alle Akteure bewegen sich an Krücken fort, was ihre mentale Behinderung darstellt. Sie haben nicht Bretter vor dem Kopf, sondern sogar Metallrohre. Die Metallrohre vor dem Mund werden zum Absondern von ihren Sprechblasen benötigt.

Bei 0:22 min greift eine Gemeinderätin zum Mikrofon und gibt eine Stellungnahme zu ihrer Gesamtsituation ab.

Danach stellt der Stadtbaumeister den Kostenrahmen vor

Mit atemberaubender Genialität ist es dem Künstler gelungen, von 0:55 bis 0:59 min die übliche Mimik des Stadtbaumeisters darzustellen

In Ermangelung der Tauglichkeit des entsprechenden Körperteils hat es der Stadtbaumeister durch eine überdimensionierte Prothese aus Metall ersetzt, mit der er ab 1:00 min dem Kostenrahmen ordentlich zusetzt …

Ab 1:12 min betritt ein neuer Schauspieler die Bühne. Er kommt von Nordosten her, also aus Richtung Stuttgart.
Er trägt als einziger eine Kopfbedeckung, was ihn als Cappo ausweist. Er versucht im Konzert der Mafiosi mitzuspielen, aber von einer Pfeife kann halt nur Gepfeife kommen.

Ab 1:50 min wird die Zerrissenheit und Verzweiflung einer Gemeinderätin vorgeführt, die über ein Nahwärmeprojekt abstimmen muss, obwohl sie über Wärme und Heizung nur weiss, dass sie daheim den Griff der Heizung nach rechts drehen muss, damit es wärmer wird. Instinktiv scheint sie zu spüren, dass sie das Zünglein an der Waage sein könnte, das die ganze Stadt ruiniert.

Anschliessend beginnt der nichtöffentliche Teil der Gemeinderatssitzung.
Die Beleuchtung wird spürbar heruntergefahren.

Der Stadtbaumeister ist wie üblich mit einem städtischen Dienstfahrzeug unterwegs.

Ab 2:20 min kommt es zur Auseinandersetzuing zwischen zwei Gemeinderätinnen. Sie sind an einer langen schwarzen Leine festgemacht, womit der Künstler ausdrücken will, dass sie von ihrer schlechteren Hälfte gesteuert werden. Manche Mafiosi haben zwar gewisse wirtschaftliche Interessen, aber keine Chance, in den Gemeinderat gewählt zu werden. Ein solches Übel lässt sich durch eine Ehefrau und durch eine Frauenquote aus der Welt schaffen.

Es könnte darum gehen, von wem was für ein Fahrzeug für den städtischen Fuhrpark angeschafft wird oder ob etwas aus Holz oder aus Metall herkommt oder zig andere Sachen. Der Disput wird mit aller Verbissenheit geführt, denn beide Damen wissen genau :   wenn sie den Auftrag nicht reinholen, kriegen sie daheim Dresche von ihrem Alten …

Leider dauert das Video nur 3 Minuten. Der Rest ist wohl dem Kunstvernichtungsgesetz von Herrn Maas zum Opfer gefallen. Diese 3 Minuten sollte sich aber jeder Freund der Künste und der Kommunalpolitik reinziehen :

Nun könnte ein unbedarfter Leser zu der Auffassung gelangen, dass nur Arschlöcher und Drecksäue andere halbnackte Menschen in Unterwäsche bei ihrem Verrücktsein beobachten und dieses Verrücktsein dann auch noch als Kunst bezeichnen. Wer aber mal nachforscht, was die ganz grossen Tiere, die absolute Elite, die Creme de la Creme bei den ganz grossen Ereignissen an moderner Kunst konsumiert, wird aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. Hier ist ein Ausschnitt aus dem Kunstprogramm zur Eröffnung des Gotthard-Tunnels, der alle europäischen Staatschefs einschliesslich unserer Führerin beigewohnt haben :

Da sind mir die Musik und die Sauereien von Korl Fuhrmann lieber …


PS.:

Wer sich den Tag so richtig versauen möchte, sollte sich die gesamte Zeremonie zur Eröffnung des Gotthard-Tunnels anschauen

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