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Der Ehrendiskus des Prof.Bernd Max Behnke M.A.

24.07.2018

Der Ehrendiskus des Prof.Bernd Max Behnke M.A.

Es war ein denkwürdiger und historischer Tag für Deutschland, jener 11.Juli 2018, an dem in München das Urteil im NSU-Prozess gesprochen wurde und durch die Medien ging. Aber noch mehr als dieses Urteil bewegte die Menschen in Löffingen, im Hochschwarzwald und in ganz Südbaden ein Ereignis, das zwei Tage später zu erwarten war und dann auch prompt eintraf.

Schon vor Sonnenaufgang an jenem denkwürdigen und historische Freitag den 13.Juli bildeten sich lange Schlangen vor den Zeitungskiosken, denn alle hatten Angst, dass sie kein Exemplar der Badischen Zeitung“ mehr ergattern können und keine Antwort auf die drängendste Frage erhalten, die sich an dem Tag gestellt hat :

Was würde Prof. Bernd Max Behnke M.A. zu diesem Urteil sagen ?

Hier ist der link zum Artikel

Zusammenfassend kann man sagen, dass Behnke das Urteil gut findet und dass es gut ist, dass Zschäpe wohl für immer weg vom Fenster ist. Nun ist „Löffingen-macht-platt“ das lokale Internetmedium für undifferenzierte und maßlose Kritik, und als solchem stellen sich ihm mit jeder beantworteten Frage zehn neue, von denen die drängendste ist :

Was hat ein Ehrendiskus des Deutschen Sportbund mit dem NSU-Prozess zu tun ?

Doch wir wollen den Fall Behnke im NSU-Prozess und in der BZ wie ein unbestechlicher Richter zunächst von Anfang an aufdröseln. Honorarprofessor Behnke M.A. war im NSU-Prozess nicht als Prozessbeobachter oder Berichterstatter tätig, auch wenn der Artikel diesen Eindruck erwecken könnte. Er war sog. Opferanwalt in der Nebenklage, von denen es ein gutes Dutzend gab. Seine Rolle im NSU-Prozess ist mit „unter ferner liefen …“ noch sehr wohlwollend beschrieben.

Trotzdem fühlt er sich berufen, über den Richter und das Urteil zu urteilen. Über seinen eigentlichen Kompetenzbereich erfährt man nix. Welche Umstände machten es erforderlich, dass Herr Mehmet Turgut anwaltliche Vertretung in Anspruch nehmen musste ? Was konnte Behnke M.A. für seinen Mandanten erreichen? Kein Wort dazu. Aber das ist eben der Qualitätsjournalismus der BZ ..

Zum Glück ist „Löffingen-macht-platt“ ein Internetmedium, dass sich nicht nur durch Behnke M.A. und der BZ informieren lässt. An anderer Stelle findet sich ein ziemlich plausibles Erklärungsmodell :

Quelle

Es ist wie immer und überall. Ohne Moos nix los. Man muss halt nur die richtigen Quellen anzapfen. Die Staatskasse oder eine städtische Rechtsschutzversicherung. Hat Prof.Bernd Max Behnke eine Nebenklageerweiterung eingereicht, um den Streitwert und damit den Verdienst zu erhöhen ? Wäre es möglich und sinnvoll gewesen, zu diesem Zweck eine Urkunde zu fälschen ? Kein Kommentar. Klar, niemand gibt gerne Informationen zu seinem Geschäftsmodell weiter.

Mancher würde auch gern erfahren, warum das Urteil gut ist und warum trotz einem guten Urteil manche Akten des NSU-Prozess für 120 Jahre gesperrt werden. Prof.Bernd Max Behnke M.A. als absoluter Insider müsste doch dazu Auskünfte geben können. Hat diese Sperrung am Ende etwas mit dem Zustandekommen des Urteils zu tun ?

Quelle wie oben

Hier ist der entscheidende Satz in der Urteilsbegründung :

„Mittäterschaft erfordert keine Mitwirkung am Kerngeschehen selbst und auch keine Anwesenheit am Tatort“

Richter Götzl           München  NSU-Prozess

Diesen Satz sollten sich alle Löffinger Gemeinderäte hinter die Ohren schreiben …

Was man Zschäpe nachweisen kann ist, dass sie ihr Haus in Zwickau in Brand gesetzt hat.
Bei den drei Wörtern Nazi – Behnke – Brandstiftung fällt jedem Lmp-Leser dieser Beitrag ein.
Hier ist als Nachtrag der Bericht der „Schwäbischen Zeitung“ zu dieser Sache :

Der Verteidiger war Prof.Bernd Max Behnke M.A. und das war der entscheidende Satz in der Urteilsbegründung:

Quelle

So ist er halt, der Rechtsstaat. Mal ist es so und mal ist es so …
Wem es nicht passt, der kann gerne nach Nordkorea auswandern, aber ich glaube, dass es da auch nicht anders ist..

Hier sind noch ein paar absurde Zitate des Prof.Bernd Max Behnke M.A. :

Quelle

Wo Behnke recht hat, da hat er recht. Es fehlt an geschlossenen Einrichtungen mit Therapieangeboten.

Es fehlt an geschlossenen Einrichtungen für Kinderschänder, die keiner Fliege etwas zu leid tun können, und es fehlt an geschlossenen Einrichtungen für Brandstifter, die aus lauter Fremdenfreundlichkeit ein Haus mit türkischen Bewohnern anzünden.

Und vor allem fehlt es an geschlossenen Einrichtungen für armselige, wirrköpfige, ehr- und geltungssüchtige Rechtsanwälte.
So eine Einrichtung wäre eine geeignete Maßnahme. Aber es gibt dazu kein Gesetz. Seit Jahren wird lediglich diskutiert. Obwohl die Problematik seit Jahren bekannt ist, hat die Politik nix gemacht, außer diskutiert. Die Justizminister haben versagt.

Bleibt noch die Frage des Ehrendiskus des Prof.Bernd Max Behnke M.A. zu klären :
( Nebenbei gesagt, was ist schon eine Stauffermedaillie gegen einen Ehrendiskus … )

Quelle

Aufmerksame Lmp-Leser erinnern sich an diese Laudatio :

Quelle

Es fällt schon auf, dass bei der zahlreichen Medienpräsenz des Prof.Bernd Max Behnke M.A. in allen möglichen Blättchen am Ende immer eine Lobeshymne ertönt, die immer gleich klingt. Bei der schlampigen Recherche der BZ-Redakteurin zum NSU-Prozess ist es sehr erstaunlich, welche jahrzehntelang zurückliegenden Details sie zur Person Behnke heraus gefunden hat. Oder …

… hat ihr Prof.Bernd Max Behnke M.A. eventuell von ihm vorgefertigte Informationen zu seiner Person übermittelt ? Oder hat er sogar von ihm vorformulierte Fragen mitsamt den Antworten geliefert, um am Ende sein „product placement“ unterbringen zu können ? Die BZ kriegt ihr Blatt voll und Behnke seinen Hals ..
Nein, das würde er niemals machen. Das wäre ja Betrug und Täuschung. Das wäre ja so, wie wenn er auf eine Rechnung noch handschriftlich 500 € dazu schreibt und sie dann bei Gericht einreicht. Das ist völlig undenkbar …

Wie geht es weiter ?

Was kommt als nächstes ?

Über welche juristischen Aktivitäten wird uns Prof.Bernd Max Behnke M.A. mit Hilfe der „Badischen Zeitung“ und mit dem Zusatz „Zur Person“ demnächst berichten ?

Wird er dem Hersteller von Heidi Klum`s Brustimplantaten eine Mängelrüge erteilen und ihn im Namen des Volkes auf Nachbesserung verklagen ?

Wird er US-Präsident Donald Trump zu sich in seine Kanzlei in Löffingen einbestellen und ihn dort ermahnen, die dringend erforderlichen Reformen sofort umzusetzen ?

Wird er Bundestrainer Jogi Löw und die gesamte Nationalmannschaft wegen Beleidigung des Deutschen Sports anzeigen und im Falle einer Einstellung des Verfahrens aus Protest seinen Ehrendiskus zurückgeben ?

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Abonnieren Sie weiterhin die „Badische Zeitung“ für die vordergründigen Informationen und abonnieren Sie weiterhin „Löffingen-macht-platt“ für die hintergründigen.

Dann sind Sie immer umfassend informiert ….

Nabucco und der Chor der Gefangenen

15.07.2018

Nabucco und der Chor der Gefangenen

Den „Gefangenenchor aus Nabucco“ kennt jeder, auch die Fans von Heavy Metal und Hardrock.
Diese schöne Melodie aus der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi gehört zum europäischen Kulturerbe und ist bei fast jedem Wunschkonzert zu hören. Wer oder was „Nabucco“ ist weiss keiner, aber man kann ja mal im Lexikon nachschauen. Dort ist zu lesen :

Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen. Er wird daraufhin mit Wahnsinn geschlagen…

Quelle

Neulich war im Südkurier ein Artikel zur Verabschiedung des Löffinger Stadtbaumeisters Rosenstiel zu lesen und da ist mir der Gefangenenchor aus Nabucco wieder eingefallen, wegen diesem Bild :

Quelle :  https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/loeffingen/Loeffingens-Stadtbaumeister-Thomas-Rosenstiel-tritt-in-den-Ruhestand;art372525,9780014

Der Chor der Gefangenen im Löffinger Rathaus singt dem Stadtbaumeister zum Abschied ein Lied …

Für einen Betrachter von ausserhalb ist dies ein Vorgang von unglaublicher Infantilität, es ist so, wie wenn sich Kindergartenkinder zum Geburtstagsständchen vor der Tante von der Kita aufbauen.
Aber man muss auch Verständnis dafür aufbringen, dass man einem, der die Stadt finanziell ruiniert hat, nicht auch noch einen Geschenkkorb mit Champagner und Pralinen hinterher wirft. Seit die 21.000.000 € Schulden und die offiziell deklarierte Finanzschwäche der Stadt Löffingen bekannt sind, ist Sparsamkeit angesagt.
Trotzdem finde ich, dass es doch für einen Gutschein für zwei Stunden Hüpfburg hätte reichen müssen …

An dieser Stelle möchte ich mal klipp und klar sagen, dass es auch ehrliche, anständige und kompetente Mitarbeiter der Stadtverwaltung Löffingen gibt. Vor allem die Damen in den Ämtern sind freundlich und bemüht, aber sie haben sich wie alle anderen aufgrund gewisser Vorteile in das System begeben und sind jetzt darin gefangen und müssen das von sich geben, was man ihnen zuvor als DIN A4-Seite in die Hand gedrückt hat.

An dieser Stelle möchte ich auch mal klipp und klar sagen, dass es kein System Hitler und kein System Merkel gegeben hätte ohne den Chor der Gefangenen, der alles ausgeführt hat, was man ihm zuvor als DIN A4-Seite in die Hand gedrückt hat, nur um seine paar erbärmlichen Vorteile und Privilegien nicht zu verlieren.
Wie heisst es so schön :    Wes Brot ich ess`, des Lied ich sing

Es heisst aber auch :    mifgefangen – mitgehangen …

Dies gilt besonders für den Löffinger Gemeinderat, denn es war von Anfang an abzusehen, welchen Ausgang das Abenteuer Nabucco für Löffingen nehmen würde :

Ich würde es eher als unmenschlich bezeichnen, dass einer auch noch die Löhne seiner Arbeiter auf den Kopf hauen würde, wenn nicht die Reissleine gezogen wird. Der Löffinger Gemeinderat hat 15 Jahre keine Notwendigkeit gesehen, die Reissleine zu ziehen. Wozu auch, die Stadt Löffingen hat 8.000 Bürgen, die für die Rückzahlung der 21.000.000 € Schulden bürgen (deshalb heisst es Bürger …). Wenn das nicht reicht, kann sie als Körperschaft öffentlichen Rechts die 12.000.000 deutschen Netto-Steuerzahler anzapfen …

Der Löffinger Gemeinderat war so menschlich, den Bock zum Gärtner zu machen oder sozusagen einem Alkoholiker den Schlüssel zum Weinkeller zu geben. Man ist übereingekommen, sich nicht in die grossen öffentlichen Bauprojekte des Stadtbaumeisters einzumischen, wenn der so menschlich ist und sich nicht in die kleinen privaten Bauprojekte einmischt. Das ist nur allzu menschlich, und wer ein wenig auf den anderen Beiträgen dieser Internetseite stöbert, wird noch mehr über die fast schon sprichwörtliche Menschlichkeit der Stadt Löffingen, ihres Stadtbaumeisters und ihres Gemeinderates in Erfahrung bringen …

Allzu menschlich ist auch, dass in einem Abschieds-Zeitungsartikel nix Negatives erwähnt wird. Kein Wort über den Schuldenberg und die Finanzschwäche, kein Wort über Quecksilber und tausende Tonnen Asphaltplatten, kein Wort über Betrugsverfahren und staatsanwaltliche Ermittlungen und was der Gott aus dem Löffinger Stadtbauamt sonst noch auf dem Kerbholz hat.
Es überwiegt einfach die Freude, dass der Ballast endlich von Bord geht …

Kein Wort darüber, dass es neben den 100 privaten Gebäuden an der Nahwärme 1000 private Gebäude und Wohnungen gibt, die nicht an der Nahwärme angeschlossen sind. Deren Besitzer sind auch Gefangene, die alles über ihre Steuern und Abgaben mitfinanzieren, und sie werden eines Tages ein Lied davon singen können, dass sich seit Nebukadnezar im antiken Babylon über Hitler und Stalin bis hin zu Merkel und Rosenstiel nix geändert hat :   am Ende müssen 90 % ihren Kopf für den Wahnsinn der oberen 10 % hin halten ..

Ganz am Schluss des Artikels wird erwähnt, dass der Verabschiedungswürdige doch ein Geschenk erhalten hat: einen Rucksack. Ein Rucksack ist ein sehr symbolträchtiges Geschenk. Er signalisiert dem Beschenkten, dass er sich auf Wanderschaft begeben soll, am besten so weit weg wie möglich, und ich denke schon, dass sich der Ausgemeisterte eine Seniorenresidenz auf einem Flecken Erde suchen wird, auf den die deutsche Justiz keinen Zugriff hat.

Leider bleibt die Frage offen, welches Lied zum Abschied gesungen wurde.

War es tatsächlich   Teure Heimat aus „Nabucco“?

Das hätte zum einen wegen der aktuellen Löffinger Rathaussanierung optimal gepasst. Den anderen Grund zeigt das folgende video : ein mausgrauer, regungs- und emotionsloser Chor der Gefangenen singt ein Lied, weil es halt ihr Job ist und weil sie halt ihren Job machen, weil sonst halt ein anderer ihren Job machen würde …

 

 

Die Internetseite „Löffingen-macht-platt“ versteht sich als Dokumentation des kommunalen  Löffinger Wahnsinns und bringt deshalb gerne Dokumente, die sonst in den Schubladen des Rathaus oder des Amtsgericht bleiben würden. Jedes Mitglied des Löffinger Chors der Gefangenen hält eine DIN A4-Seite in der Hand, von der es den Text des gesungenen Lieds abliest. Es würde mich jetzt echt interessieren, welches Lied bzw. welcher Text zu welcher Melodie gesungen wurde.

Weil im Löffinger Rathaus alles seinen Preis hat, mache ich folgendes Angebot :

Derjenige, welcher mir die DIN A4- Seite mit dem Liedtext zur Dokumentation für die Nachwelt zukommen lässt, bekommt von mir

20 €

Also gut, weil es sich wirklich um ein aussergewöhnliches Dokument handelt und weil ich verstehe, dass jeder im Löffinger Rathaus sehen muss, wo er bleibt, erhöhe ich das Angebot auf

 

25 €

okay, letzte Preis:

26 €

 

Gerichtskunde in Leichter Sprache

07.07.2018

Gerichtskunde in Leichter Sprache

Quelle

 

Hallo Leser !

Du bist auf der Interner-Seite „Löffingen-macht-platt“.

Heute findest du an dieser Stelle Informationen in Leichter Sprache.

Deshalb ist die Schrift auch grösser als sonst.

Ich hoffe, du kannst mich nach diesem Text in Leichter Sprache besser verstehen.

Es geht um Gerichtskunde.

Gerichtskunde beschäftigt sich mit Gerichten und Richtern.

Es kann schnell passieren, dass auch du mal zum Gericht musst.

Weil die Stadt deine Stellplätze braucht oder dein Geld.

Oder weil du eine Stromrechnung bezahlen sollst, obwohl du gar keinen Stromanschluss mehr hast.

Das nennt man dann Zivilverfahren.

Bei einem Zivilverfahren wirst du nicht bestraft.

Bestraft wirst du nur, wenn du böse warst und Gesetze übertreten hast.

Dein Gesetzgeber hat dir nämlich Gesetze gegeben, damit du dich dran hältst.

So wie dir dein Arbeitgeber Arbeit gegeben hat, damit du sie machst.

Dein Gesetzgeber muss sich nicht unbedingt selber an Gesetze halten, so wie dein Arbeitgeber nicht unbedingt selber arbeiten muss, denn dafür hat er ja dich.

Dein Gesetzgeber hat auch Arbeitnehmer, die die Arbeit für ihn machen.

Die nennt man Juristen.

Es sind die Richter, die Staatsanwälte und die Rechtsanwälte.

Du bezahlst ihre Arbeit mit dem Geld, das du für deine Arbeit bekommen hast.

Mit den Rechtsanwälten rechnest du direkt ab, die Richter und Staatsanwälte bezahlst du mit deinen Steuern und deinen Geldstrafen.

Das ganze System nennt man Rechtsstaat.

Die Rechtsanwälte sind eigentlich keine Arbeitnehmer des Gesetzgebers.

Aber sie gehören mit zu dem System dazu.

Der Rechtsstaat hat sie sozusagen als Filter eingebaut.

Er braucht einen Filter zwischen ihm und dir, denn wenn du dich selber mit der Materie beschäftigst, würdest du zu viel vom System mitbekommen.

Wer zu viel mitbekommt, kommt schnell auf dumme Gedanken und stellt schnell dumme Fragen.

Ausserdem bist du ein Mongoianer und deshalb auf einen Experten angewiesen.

Im Umgang mit Krankheit brauchst du einen Arzt, im Umgang mit dem Finanzamt einen Steuerberater, und im Umgang mit dem Gericht brauchst du einen Anwalt.

Das System würde dir sogar einen Anwalt bezahlen, wenn du kein Geld hast, nur damit ein Filter zwischen ihm und dir ist.

Aber es ist keine Frage des Geldes, es ist eine Frage der Ehre.

Wer dauernd über das System schimpft, sollte sich dann auch nicht einen Anwalt von ihm bezahlen lassen.

Lieber ohne Anwalt auf die Schnauze fliegen und blechen als mit Anwalt auf die Schnauze fliegen und doppelt blechen.

Das gilt zumindest für so mickrige Streitwerte wie bei „Löffingen-macht-platt“.

Du nimmst ja auch nicht deinen Flirt-Coach zu deinem date mit.

Mit dem Flirt-Coach nebendran ist dein date keine wirklich prickelnde Veranstaltung.

Eine Gerichtsverhandlung ist dagegen eine total prickelnde Veranstaltung.

Du weisst vorher nicht, was auf dich zukommt.

Wenn du Glück hast, kommt eine junge hübsche kompetente Richterin, aber du kannst nicht immer Glück haben.

Wenn du Pech hast, kommen die Zeugen nicht, weil sie vom Gericht nicht geladen wurden.

Dann waren es Zeugen ohne Bedeutung.

Der Richter entscheidet, wer ein Zeuge mit Bedeutung und wer ein Zeuge ohne Bedeutung ist.

Ein Zeuge mit Bedeutung untermauert das Urteil und ein Zeuge ohne Bedeutung macht nur unnötige Arbeit.

Ein Polizist, der aussagt, dass du vor ihm nix ausgesagt hast, ist ein Zeuge von Bedeutung.

Ein Professor, dem du Demenz unterstellt hast, ist ein Zeuge ohne Bedeutung.

Es könnte sich nämlich bei der Gerichtsverhandlung herausstellen, dass er tatsächlich etwas wirr im Kopf ist.

Der Polizist kommt in Uniform und mit Polizeimütze zur Gerichtsverhandlung.

Als du bei der Polizei vorgeladen warst, machte er seine Arbeit in Hemd und Jeans.

Sie verkleiden sich, um dir ein Theaterstück vorzuspielen.

Der Richter, der Staatsanwalt und manchmal auch der Protokollführer ziehen sich lange schwarze Mäntel an.

Das soll dich einschüchtern.

Aber es soll ja prickeln und du willst schliesslich auch mal was anderes sehen als Bäume und Bretter.

Das Urteil steht bereits vor der Gerichtsverhandlung fest.

Das prickelnde ist, wie der Richter das Urteil begründet.

Du musst auch alles begründen, was du dem Richter vorträgst.

Dabei kann es allerdings passieren, dass dein Vortrag unbegründet war.

Dein Vortrag ist entweder unbegründet, unzulässig oder nicht substantiiert.

Nicht substantiiert heisst, dass keine Substanz da ist.

Was Substanz ist und wieviel es davon braucht, entscheidet allein -du ahnst es bereits- der Richter.

Ein Richter muss auch nicht begründen, warum dein Vortrag unbegründet ist.

Mathematik ist Logik mit Zahlen und Juristerei ist Logik mit Worten.

In der Mathematik werden aus zwei negativen Vorzeichen ein positives.

Logischerweise hast du deshalb mit einem Vortrag, der unbegründet unbegründet ist, den Nagel auf den Kopf getroffen.

Aber es ist nicht deine Aufgabe, bei einer Gerichtsverhandlung den Nagel auf den Kopf zu treffen.

Deine Aufgabe ist es, die Experten nicht bei ihrer Arbeit zu stören.

Deshalb steht hinterher im Urteil nicht, was du gesagt hast.

Es steht nur drin, dass es unbegründet, unzulässig oder unsubstantiiert war.

Damit wird verhindert, dass die Experten in der nächsten Instanz unnötige Arbeit haben.

Jetzt hast du einen groben Überblick über Gerichtskunde.

Du siehst: Prozessieren ist was für echte Männer ohne Nerven.

Momentan habe ich nicht die Zeit, um die ganzen Aktenberge einzuscannen.

Aber eines Tages wirst du hier alles lesen können, einschliesslich der noch laufenden Strafanzeigen und Berufungsverfahren.

Wenn du nicht so lange warten willst, habe ich den ultimativen Vorschlag für dich :

Schreib einen Kommentar, wer deiner Meinung nach ein Arschloch ist.

Ich werde den Kommentar freischalten oder ausdrucken und ans Gericht schicken.

Du brauchst keinen Namen nennen.

Eine Berufsbezeichnung reicht völlig aus.

Der Richter ist verständig genug, um zu wissen, wen du gemeint hast.

Du wirst sehen :

Schon bald bist du mitten drin statt nur dabei …

 

 

Der Urlaub auf dem Planeten Mongo

30.06.2018

Der Urlaub auf dem Planeten Mongo

Es war einmal …

… ein Universum mit vielen Planeten. Auf den Planeten war es üblich, dass man von Zeit zu Zeit mal Urlaub auf einem anderen Planeten macht. Genauso üblich war es, dass man von seinem Urlaub ein paar Fotos mit nach Hause bringt, um sie den daheim gebliebenen Freunden zu zeigen, damit sie einen Eindruck davon bekommen, was man auf seiner Urlaubsreise so alles erlebt hat.

Ein beliebter Urlaubsplanet in diesem Universum war der Planet Mongo. In jedem Reisebüro im Univerum konnte man 70 oder 80 Jahre Mongo all inclusive buchen. Eines Tages kam einmal ein Urlauber vom Planeten Mongo zurück, und weil er ein Humorist und Sozialforscher war, zeigte er seinen Freunden das Bild oben und sagte :

„Dieses Bild zeigt die Herrscherin vom Planeten Mongo und eine Untertanin. Was meint ihr wohl :

Welche ist die Herrscherin und welche ist die Untertanin ?“

Als seine Freunde das Bild sahen, waren sie sofort total begeistert. „Sie ist wirklich von aussergewöhnlicher Anmut und strahlt erhabene Würde aus. Ihre Hose und Jacke bringen ihre tadellose Figur perfekt zur Geltung. Ihr Gesicht und ihr Blick sind voll Milde und Güte. Sie ist sich nicht zu schade, sich zusammen mit einer Untertanin fotografieren zu lassen, die offensichtlich unter einer schweren psychischen Störung leidet. Die Gehirnarreale für die Koordination der oberen Extremitäten und der Gesichtszüge sind bereits stark geschädigt, was sich an der krampfhaften Armhaltung, dem rautenförmigen Spreizen der Finger und dem dämlichen Grinsen zeigt.“

Der Urlauber legte seinen Freunden ein weiteres Bild vor :

„O wie wunderbar ! Die Herrscherin nimmt sich sogar ein Stündchen Zeit, um sich die Sorgen und Nöte einer der untersten ihrer Untertaninnen anzuhören, bevor die Untertanin wieder zurück ins Heim muss. Und was die Herrscherin für wunderschöne Beine hat und was für wunderschöne Schuhe !

Für so eine Herrscherin würde jeder Soldat in der Schlacht mit Freuden sein Leben opfern und jeder Arbeiter würde freiwillig und umsonst Überstunden machen, damit es mit dem Planeten und der Herrscherin vorwärts geht.“ Die Freunde kriegten sich fast nicht mehr ein.

„Sie ist eine Göttin ! Gleich am Montag gehen wir alle ins Reisebüro und buchen 90 Jahre Mongo !

„Gemach, mein lieben Freunde“ sagte der Urlauber. „Nicht die Dame mit der schwarzen Jacke ist die Herrscherin, sondern die Dame mit der hellblauen Jacke. Die Dame mit der schwarzen Jacke ist eine Untertanin, die der Herrscherin mit der blauen Jacke zu Diensten sein muss.“

Da staunten die Freunde und dachten zuerst, der Urlauber möchte sie verarschen, aber er galt als absolut seriöser Informant und Bildreporter. Weil die Freunde auch alle Sozialforscher waren und es immer noch nicht glauben konnten, fragten sie den Urlauber :

„Wie kann das möglich sein ? Handelt es sich bei der Dame mit der hellblauen Jacke um einen Übermongo oder hatte sie mächtige oder magische Waffen zur Verfügung, mit deren Hilfe sie die Herrschaft an sich reissen konnte ?“

„Nein“, sagte der Urlauber. „Sie wurde gewählt.“

„Wenn sie gewählt wurde, heisst das, dass es mindestens einen Gegenkandidaten gegeben hat, der an ihrer Stelle hätte gewählt werden können. Wie wir dich kennen, hast du uns bestimmt Bilder von diesem Kandidaten mitgebracht.“

„Selbstverständlich“ sagte der Urlauber.

Die Freunde waren sich schnell einig, dass die Wahl des Gegenkandidaten nicht wirklich eine Verbesserung dargestellt hätte. Da wurden sie sehr traurig und hatten vor Mitleid mit den Beherrschten auf dem Planeten Mongo Tränen in den Augen, aber sie bekamen langsam eine Ahnung, warum der Planet so heisst wie er eben heisst.

„Das Problem ist nicht die Herrscherin in der Hauptstadt“, sagte der Urlauber. „Das Problem sind die kleinen Herrscher in den Behörden und Amtsstuben. Ohne deren Loyalität wären die grossen Herrscher nicht mal in der Lage, einen Eimer Wasser auszuleeren. Deshalb können auch die kleinen Herrscher machen, was sie wollen, obwohl sie noch unfähiger und unansehnlicher sind als die grossen und nicht mal gewählt wurden. Ohne die Loyalität der grossen Herrscher und der Staatsanwaltschaft wären sie alle schon lange im Gefängnis.“

„Wie wir dich kennen, hast du uns bestimmt ein Bild von so einem kleinen Herrscher mitgebracht“, sagten die Freunde.

„Selbstverständlich“ sagte der Urlauber.

Aber ich werde es euch nicht zeigen. Es ist zu schockierend und der Anblick könnte euch traumatisieren. Ihr ward ja vorhin schon den Tränen nahe.

Da begannen die Freunde, den Urlauber zu bearbeiten, er möge ihnen doch das Bild zeigen. Sie würden was aushalten und wenn es ihnen beim Anblick den Zapfen raushauen würde, dann solle es eben so sein. Und weil sich der Urlauber dann doch der freien Information verpflichtet fühlte und weil er seinen Freunden keine Bitte abschlagen konnte, rückte er letztendlich mit dem Bild raus.

Ein Teil seiner Freunde fiel sofort in Ohnmacht, ein anderer Teil fiel in eine Schockstarre und musste vom Notarzt reanimiert werden. Der Rest begann hemmungslos zu schluchzen und zu weinen. Weil sich das Bild durch die neuen Medien in Windeseile verbreitete, wurde als Präventivmaßnahme im gesamten Universum eine Urlaubssperre verhängt und alle Reisebüros auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann weinen sie noch heute …

Die Löffinger Quecksilber-Werke GmbH & Co. KVG

21.06.2018

Die Löffinger Quecksilber Werke GmbH & Co. KVG

Von unserem Lokalreporter

LÖFFINGEN. Die jüngste Dringlichkeitssitzung des Löffinger Gemeinderats stand ein weiteres Mal unter dem Vorzeichen der exorbitanten Verschuldung und Finanzschwäche der Stadt Löffingen.

Gleich zu Beginn der Sitzung wies Bürgermeister Tobias Link die Gemeinderäte darauf hin, dass es entgegen der allgemeinen Annahme nicht gelingen werde, die städtischen Schulden in Höhe von 21.000.000 € alleine durch die Rendite des Betriebszweig Stadtgärtnerei GmbH & Co. KVG bzw. durch den Verkauf von städtischen Tomaten und städtischem Efeu aus dem städtischen Gewächshaus zu tilgen. Dafür seien die Rechnungsbeträge einfach zu gering.

Man sei aber auf Seiten der Stadtverwaltung auf einen neuen Betriebszweig und damit auf eine neue Einnahmequelle gestossen, die man heute dem Gemeinderat vorstellen werde. Das Bekanntwerden der grossen Quecksilbervorkommen im Löffinger Benz-Gelände berge grosse Chancen für die Stadt Löffingen, die nur wahrgenommen werden müssten. Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel habe ein Konzept zur Bergung des begehrten und gut bezahlten Rohstoffes Quecksilber entwickelt.

Stadtbaumeister Rosenstiel rechnete den Gemeinderäten vor, dass sich laut Bodenuntersuchungsgutachten in jedem Kubikmeter Erde aus dem Benz-Gelände bis zu 3 kg Quecksilber befinden könnten. Bei einer vermuteten Kontamination bis in 3m Tiefe und einer Grundstücksgrösse von mehreren Hektar käme ein gewaltiger Batzen an Quecksilber zusammen, so Rosenstiel. „Auf jeden Fall wird es reichen, um unsere Schulden zu tilgen.“

Quecksilber sei auf dem Weltmarkt ein gefragter Rohstoff, und durch ihre Befreiung von der Umsatzsteuer habe die Stadt Löffingen beste Chancen, andere Anbieter aus dem Geschäft zu drängen. „Quecksilber ist für uns wertvoller als Gold“ pflichtete ihm Bürgermeister Tobias Link bei und kündigte harte Maßnahmen beim ordnungs- und rechtswidrigem Umgang mit Quecksilber an.

Es sei ein Unding, dass wertvolles, im Eigentum der Stadt Löffingen befindliches Quecksilber buchstäblich den Bach runter gehe. Man habe zwar seinerzeit extra einen Entwässerungskanal unter dem Benz-Gelände angelegt, um die Wutach und die Ewattinger mit Quecksilber zu beliefern, aber die Zeiten und die Umstände hätten sich eben geändert.

Link gab sich kompromissbereit. Er sei weiterhin willens und in der Lage, den Ewattinger Bürgern das allseits begehrte  Löffinger Quecksilber zur Verfügung zu stellen, allerdings nur noch nach einer angemessenen Vergütung. Notfalls werde die Stadt den Honorarprofessor Bernd Max Behnke M.A. beauftragen, mit Hilfe des Amtsgericht Neustadt eine entsprechende Forderung einzutreiben.

Stadtbaumeister Rosenstiel mahnte akute Präventivmaßnahmen an. Es müsse sofort ein Zaun mit Stacheldraht und Vidioüberwachung errichtet werden, um zu verhindern, dass Personen rechts- und ordnungswidrig auf das Gebiet eindringen und Löffinger Quecksilber in ihren Körpern anreichern, um es dann rechts- und ordnungswidrig über die Stadtgrenzen hinaus zu transportieren, wo es für die Löffinger Stadtkasse unwiederbringlich verloren sei.

Rosenstiel räumte ein, dass das Problem der Löffinger Gebietskörperschaft darin liege, das wertvolle Quecksilber vom Löffinger Erdreich zu säubern, aber wie so oft seien die einfachsten und billigsten Lösungen die besten. Er habe ein Konzept entwickelt, dass wie so oft einfach das beste für alle Bürger mit Bezug zu Banken und Bauunternehmen sei.

Einem Ingeniör Dipl.FH ist nix zu schwör, und weil es sich bei Quecksilber um ein Schwermetall handle und die Partikel ziemlich klein wären, müsse man nur die Erde sieben und das Quecksilber unter dem Sieb abgreifen, um dann als Endresultat die Gewinne abgreifen zu können. Diese Entscheidung habe er als Leiter der städtischen Anstalt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau nach ausführlicher Diskussion mit sich getroffen. Allerdings sei ein angemessenes Equipment nötig, um die Erde im Benz-Gelände abzubaggern und zum Sieb zu befördern.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Prof.Behnke M.A. lobte den Stadtbaumeister wegen seiner Vor-, Um- und Weitsicht und regte an, eine weitere KapitalVerbrennungsGesellschaft zu gründen, um weitere Steuervorteile und Synergieeffekte abzugreifen. Auf Antrag des Stadtbaumeisters wurde Thomas Rosenstiel zum Generaldirektor der Löffinger Quecksilber-Werke GmbH & Co. KVG ernannt.

Stadtrat Bächle regte an, die bei der Kapitalverbrennung erzeugte Wärme ins Löffinger Nahwärmenetz einzuspeisen.

Ausserdem monierte er, dass das Sieb zu klein wäre. Stadtbaumeister Rosenstiel entgegnete, dass wegen der Kostendeckelung durch die Kommunalaufsicht nicht mehr drin gewesen wäre. Sobald aber die ersten 100 € Reingewinn durch den Verkauf von reinem Quecksilber in der Stadtkasse verbucht wären, würde ein doppelt so grosses Sieb angeschafft.

Bürgermeister Tobias Link drängte auf eine sofortige Abstimmung, um den noch auf der Tagesordnung stehenden Termin mit Jack Daniels nicht unnötig hinaus zu schieben. Er appellierte an alle Gemeinderäte, die Augen nicht vor der Zukunft zu verschliessen und eine Entscheidung im Sinne und zum Nutzen der Gemeinheit zu treffen.

In gemeiner und nichtöffentlicher Abstimmung wurde von den in freien und fairen Wahlen gewählten Amtsträgern des Löffinger Gemeinderates einstimmig ohne Gegenstimme folgender Beschluss gefasst :

1. Die im Eigentum der Stadt Löffingen befindlichen städtischen Löffinger Quecksilber-Werke GmbH & Co. KVG erhalten einen seichgelben Dumper zum Preis von 500.000 € , einen rosaroten Kettenbagger zum Preis von  800.000 € sowie ein Erdsieb aus dem Bauhaus für 49,99 €.

2. Die Rückzahlung der erforderlichen Kredite und Darlehen erfolgt ab dem Jahr 2040 in monatlichen Raten zu 100 €.

3. Alle Bürger, die nach dem Konkurs der Benz GmbH & Co. KVG im Jahre 1972 ihren Wohnsitz in Löffingen genommen haben, dürfen das Quecksilber in ihren Nieren behalten. Eine Nutzungsentschädigung wird nicht erhoben. Von einer Rechnungsstellung wird abgesehen …


Die Stadt der Ehre

13.06.2018

Die Stadt der Ehre

Seit ich den Herrn auf diesem Bild kenne, kann mir jeder den Buckel runter rutschen, der nur zwei oder drei Orden an seine schmächtige Hühnerbrust geheftet bekommen hat. Solche low-performer sollen bleiben, wo der Pfeffer die Tomate wächst …

Die Natur hat es so eingerichtet, dass ein silbriges Schimmern ein Aufruf an alle Mit-Lebewesen ist, dem silbrig Schimmernden die nötige Achtung und Ehrerbietung zu erweisen. Allerdings ist es bei den Gorillas der silbrige Rücken und nicht die mit silbernen Blechplaketten behängte Brust, die Konkurrenten, Nebenbuhler und Emporkömmlinge erschaudern lässt. Aber Primatologie ist solchen Herren egal, obwohl sie dieser Spezies besonders nahe stehen …

Der Silberrücken ist der Chef bei den Primaten und der Silberbrüstling bei den Menschen. Einer muss halt immer der Chef sein, am besten der Beste und Ehrenhafteste, sonst klappt es nicht. Nur woher soll man bei den Menschen wissen, wer der Beste und Ehrenhafteste ist ?  Deshalb sind die wichtigsten Erfindungen der Menschheit neben dem Rad und dem Dosenöffner die Uniform, der Orden und die Tageszeitung …

Ein stinknormaler Affe ist eine Pussy im Vergleich zu einem Silberrücken, so wie ein deutscher Sozialdemokrat eine Pussy ist im Vergleich zu einem gestandenen stalinistisch-bolschewistischen Mannsbild wie auf dem Bild oben. Wenn ich bei diesem Herrn einen Persönlichkest-Schnelltest durchführe, komme ich zu folgendem Ergebnis :

Dieser Herr ist übergewichtig und impotent, er hat Diabetes und erste Anzeichen von Demenz und er würde seine Alte windelweich schlagen, wenn sie ihm ein hartgekochtes Ei zum Frühstück serviert. Aber das macht überhaupt nix, denn er gehört zu den Guten und Ehrenhaften, sonst hätte er nicht so viele Orden verliehen bekommen.

Mittlerweile ist es aus der Mode gekommen, seine Orden und Ehrungen am Jacket durch die Stadt der Ehre spazieren zu tragen. Man hat einen Artikel in der Tageszeitung geschaltet und das reicht völlig aus. Jeder weiss dann Bescheid, wer Ehre hat und wo sie herkommt. Die bekommenen Orden legt man ganz oben auf`s Regal und dann kann man sich immer einen runter holen, wenn einem danach ist.

In der Stadt der Ehre ist es dafür in die Mode gekommen, seine Ehre einzuklagen. Dazu reicht es aus, dass jemand seine Missachtung kund getan hat. Schon ist die Ehre verletzt. Das hat es ganz schnell. Man muss nur einen Lügner „verlogen“ nennen oder zu einem Alten „Alter“ sagen. Gott sei Dank heilt die verletzte Ehre wieder, wenn gestraft wird. So geht Rechtsstaat, und wem es nicht passt, der kann gerne die Stadt der Ehre verlassen und rüber zu den Bolschewiken gehen.

Ich möchte auf gar keinen Fall die Verletzung der Ehre verharmlosen. Ein Verstoss gegen das Gebot der Ehre ist eine schlimme Sache, die automatisch empfindlich bestraft wird. Aber die Ehre eines Menschen kann doch nicht durch Worte eines anderen verletzt werden, sondern nur durch die eigenen Handlungen und Taten eben dieses Menschen. Bei den Gorillas mag es anders sein, doch wir wollen bei den Menschen bleiben.

Hier ist mal ein besonders schönes von den vielen Beispielen aus der Stadt der Ehre :

Die Ehre gebietet es, dass man ein Amt, in das man gewählt werden kann, nur annimmt, wenn man die entsprechende Anzahl an Wählerstimmen erhalten hat. Genauso gebietet es die Ehre, ein Amt auch anzunehmen, wenn man die meisten Wählerstimmen erhalten hat, sonst hätte man nämlich gar nicht erst kandidieren brauchen.

Quelle :  Badische Zeitung 10.07.2014 :  Trotz der Wahl gewählt

Ehre ist etwas, das man sich durch sein Tun und Handeln erwerben muss. Sie ist weder einklagbar noch käuflich, weshalb sich eine Selbstverletzung der eigenen Ehre auch nicht mehr durch Zahlung von 300 € oder 900 € heilen lässt. Diese Schande des ehrlosen Handelns bleibt lebenslänglich, und das würde ich mal eine wirklich empfindliche Strafe nennen …

Dies gilt auch für Falschaussagen vor Gericht, für das Verschweigen von Altlasten, das Fälschen und Unterdrücken von Urkunden, das Entwässern von quecksilberbelastetem Wasser in die Wutach, die Überschuldung auf Kosten der nächsten Generation usw.

Auf der anderen Seite wird in der Stadt der Ehre der einklagbaren Ehre auf dem Papier der gewohnt hohe Stellenwert beigemessen :

Quelle : Badische Zeitung 15.05.2018   Beleidigung oder Alltagssprache?

Junger Mann bezeichnet Polizisten als „Alter“ – das kostet ihn 300 Euro

Vom Alter her könnte es sich beim Verletzten um den Unadinger Silberrücken handeln …
Auf jeden Fall handelt es sich um einen Guten, denn sonst hätte er vor Gericht nicht Recht bekommen. Und es handelt sich um einen Dummen, denn die 300 € sind für die Rentenkasse verloren, und diese Jungen und alle Jungen, die es lesen, werden wenig Lust verspüren, für solche Alten auch nur einen Finger krumm zu machen …

Ich habe einen Kollegen, der lange in Berlin war. Er konnte es nicht glauben, weswegen in der Stadt der Ehre Stress gemacht wird. Er sagt, er hätte in Berlin schon hundertmal zu einem Polizisten „Alter“ gesagt, ohne dass die davon Notiz genommen hätten. ( So geht es in Berlin zu ). Er sagt auch „Alter“ zu mir, wahrscheinlich weil ich vom Alter her sein Vater sein könnte. Noch öfter sagt er „Digger“, was beim Hörer wie „Dicker“ ankommt, aber es beleidigt mich nicht, denn ich habe einen Traumkörper mit Idealmaßen …

Neulich hatte ich wieder mal einen Alptraum :

Ich ging in der Stadt der Ehre auf dem Gehweg auf der rechten Strassenseite. Auf dem Gehweg der linken Strassenseite kam mir eine Dame mit Traumkörper und Idealmaßen im Minirock und silbrig schimmernder Bluse entgegen. Um polizeiliche Ermittlungen wegen einer Glotzattacke zu vermeiden, schaute ich die ganze Zeit nach rechts.

Trotzdem hielt wenig später ein Polizeiauto neben mir an. Zwei Gorillas stiegen aus und zerrten mich in das Polizeiauto. Wir fuhren direkt zum Amtsgericht. Dort saß schon der Jungrichter im schwarzen Morgenmantel und verlaß die Anklageschrift :

„Der Angeklagte wird beschuldigt, der Verletzten gegenüber seine Missachtung zum Ausdruck gebracht zu haben.“

Ich sagte :

„Euer Ehren !!

Ich wollte nicht meine Missachtung zum Ausdruck bringen, ich wollte polizeiliche Maßnahmen wegen einer Glotzattacke vermeiden.“

Da sagte der Richter :

„Angeklagter !!
Wann werden Sie es endlich begreifen ?
Sie werden immer verurteilt werden, wenn Sie verurteilt werden sollen.
Was meinen Sie, wozu die zigtausend Paragrafen in den Gesetzen und Verordnungen da sind ?
Wir werden immer einen Paragrafen finden, gegen den Sie verstossen haben.
Wenn Sie mal einen finden, der Sie entlastet, dann ist er nicht anwendbar.
Oder ihr Vortrag ist nicht substantiiert genug.
Es wird Ihnen nie gelingen, einen Grund zu nennen, der substantiiert genug ist.
Eher wird es Ihnen gelingen, einen Pudding an die Wand zu nageln.
Denn was substantiiert ist, entscheide allein ich.
Sie werden immer die Arschkarte haben, so lange wir die Karten mischen.

Ich sagte :

„Euer Ehren !!

Ich werde gegen dieses Urteil Berufung einlegen.“

Da stand auf einmal der hinzu gezogene Justizwachmeister auf und griff an seinen Gürtel.
Ich dachte schon, jetzt holt er die Knarre raus und bläst mir die Kerze aus.
Aber es war eher so eine Art Fernbedienung, mit der er eine Warnsirene auslöste.
Auf einmal ging die Warnsirene los:

uuuuiiiuuuuuiiiuuuuiiiuuuuiii

Doch es war nur mein Wecker und ich wachte auf …

.

.

Grüße an die Aufgeweckten und an die Aufgewachten !!


Spass und Satire sind die besten Mittel, um gegen den allgegenwärtigen Wahnsinn anzugehen.
Im folgenden video kann man einem Silberrücken zuschauen, wie er sich bei den jungen Zipfelklatschern und Schwanzlutschern aus Hinterdubelfingen den offenbar notwendigen Respekt verschafft …

Der Türkenhasser-Anwalt Prof.Bernd Max Behnke M.A.

03.06.2018

Der Türkenhasser-Anwalt Prof.Bernd Max Behnke M.A.

In einem Land, in dem man gut und gerne leben möchte, ist es kein Fehler, wenn man über eine gewisse Flexibilität verfügt, auch und gerade im Hinblick auf das Berufsethos. Diese These wollen wir heute ein weiteres Mal anhand von Prof.Bernd Max Behnke M.A. überprüfen. Mittlerweile hat es sich bis zur „taz“ in Berlin herumgesprochen, dass eine Gerichtsverhandlung mit Prof.Bernd Max Behnke M.A. ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist.

Am 04.05.2013, eine Woche vor Beginn des NSU-Prozess in München, fand vor dem Landgericht Rottweil eine denkwürdige Verhandlung statt, zu der die taz eine Prozessbeobachterin geschickt hat.

Quelle

Worum geht es ? :

ROTTWEIL taz | Tobias M. ist 21 Jahre alt, man fand bei ihm eine Hakenkreuzflagge und ein paar Alben mit rechtsextremer Musik. Er mag keine Leute, die von Sozialhilfe leben und trotzdem einen Flachbildfernseher haben, sagt er. Schon gar nicht, wenn sie Ausländer sind. Tobias M. ist Metzger. Vielleicht hat er getan, worüber er und seine Kumpels in Dürbheim im Landkreis Tuttlingen, am Fuße der Schwäbischen Alb, bis dahin nur redeten.

Er soll versucht haben, in der Nacht auf den 7. Oktober 2012, als er betrunken von einem Weinfest kam, einen Sperrmüllhaufen direkt vor dem Haus einer neunköpfigen türkischen Familie in Brand zu stecken. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass er mit einer Mülltonne den Fluchtweg verstellen wollte. M. wähnte sich im Schutz der Nacht, wurde jedoch von den Bewohnern bemerkt, als er die Mülltonne verrückte. Die Familie konnte mit einigen Eimern Wasser den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.

Jetzt sitzt Tobias M. in Raum 201 des Landgerichts Rottweil. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte schwere Brandstiftung und versuchten Mord vor. Motive: Fremdenfeindlichkeit und Sozialneid, unter anderem. Geforderte Strafe: sechs Jahre. Ein Prozess in der Provinz.

München ist weit weg. Dort beginnt kommende Woche der Prozess gegen den organisierten Rechtsterrorismus, gegen Beate Zschäpe und den NSU. So weit weg, dass die betroffene türkische Familie in Dürbheim noch nie davon gehört hat. Dort, in München, der große Fall, neun Tote, hier ein kleiner Fall, einer von den vielen, die sich fast unterhalb der Wahrnehmungsschwelle zutragen. Am Gericht in Rottweil gibt es kein Akkreditierungsverfahren. Wer den Prozess beobachten will, kann das tun.

Die betroffene türkische Familie wird auch nicht davon gehört haben, dass ein gewisser Prof.Bernd Max Behnke M.A. auch beim NSU-Prozess als Anwalt auftritt. Behnke`s Aufritt vor dem Gericht in Rottweil wird von der taz so beschrieben :

M.s Verteidiger Bernd Behnke echauffiert sich über den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit. Dem Jungen gehören die Ohren lang gezogen, findet er. Wären der Justitia die Augen nicht schon verbunden, könnte man sich gut vorstellen, dass Behnke sie bitten würde, eines zuzudrücken. Er fordert drei Jahre Haft, die Mindeststrafe. Und eine Therapie, auch wegen des schwierigen familiären Hintergrundes.

Es ist allgemein bekannt, dass sich Prof.Bernd Max Behnke M.A. schnell echauffiert, aber über den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit, das ist neu. Es ist auch nicht bekannt, dass er beim NSU-Prozess jemals gefordert hätte, dass der Frau Zschäpe die Ohren lang gezogen gehören. Er fordert dort einen Millionenschadensersatz für die Angehörigen eines der türkischen Mordopfer. Von dem möglicherweise erreichten Schadensersatz bleibt ein beträchtlicher Anteil bei ihm hängen. Das ist so üblich und nicht zu beanstanden.

Wie ist es den türkischen Opfern des Türkenhassers beim Prozess in Rottweil ergangen ?

Dabei wäre eine Befriedung nötig, sagt er (Behnke). „Was meinen Sie, was in der Gemeinde los ist? Die schimpfen über Türken, den Sozialstaat, dann auch noch über das Gericht.“ Es dürfe nicht dazu kommen, dass jede Tat, die mit Ausländern zu tun habe, als fremdenfeindlich gelte – auch nicht im Deutschland der NSU-Morde. Das, sagt Behnke und dreht alles um, sei das eigentlich fremdenfeindliche Verhalten.

Behnke sagt, dass das eigentliche fremdenfeindliche Verhalten darin liegt, dass jede Tat, die mit Ausländern zu tun habe, als fremdenfeindlich gelte. Selbst die taz hat den Irrsinn in dieser Aussage bemerkt. Aber das ist nicht das Problem.

In einem Land, wo man gut und gerne lebt, soll jeder seine Meinung sagen können.

Auch ein Rechtsanwalt soll während einer öffentlichen Gerichtsverhandlung sein identitäres, völkisches oder rechtsradikales Gedankengut zum Besten geben, so lange er auf dem Boden der verfassungsmässigen Ordnung bleibt und nicht den Holocaust leugnet oder ähnliches.

Zu einem bunten und vielfältigen Land gehören auch Gestalten wie Behnke M.A.

Das Problem liegt hier :

Quelle

Damals in Rottweil als Anwalt des Türkenhassers und derzeit als Anwalt der Stadt Löffingen vor dem Amtsgericht Neustadt vertritt Behnke die Interessen der Täter. Sein soziales Engagement und sein Berufsethos haben ihn bei letzterem Mandat dazu verpflichtet, eine Urkunde zu fälschen. Wenn Justitia die Augen nicht verbunden sind, kann ich mir gut vorstellen, dass sie Behnke die Ohren lang zieht …
Die Interessen der Täter vertreten zu dürfen, wiegt die damit verbundene Bestrafung bestimmt auf.

Ich finde den Umstand ziemlich spannend, dass Türken auf der einen Seite als Steigbügel herhalten mussten, damit Behnke M.A. das Bundestverdienstkreuz bekommt, um dann auf der anderen Seite verhöhnt zu werden, weil sie sich nicht so anstellen sollen, nur weil einer versucht hat, sie abzufackeln.

Spannend finde ich auch, dass Prof.Bernd Max Behnke genau weiss, was in der Gemeinde Dürbheim los ist und über wen sie dort schimpfen, während er offensichtlich nicht weiss, was in Löffingen los ist und über wen sie da schimpfen. Aber vielleicht ist das auch besser so …

Wie ist es mit den türkischen Opfern des Türkenhassers und seines Anwalts weiter gegangen ?

„Im Zweifel für den Angeklagten“, sagt der Richter, Beweise für die Tötungsabsicht gab es nicht. Die türkische Familie wird Revision einlegen. Und sie hat einen Wunsch: wegziehen aus Dürbheim.

Tja, da hat Prof.Bernd Max Behnke wieder mal ganze Integrationsarbeit geleistet …

Die Fachkraft Tobias Link aus Korntal

27.05.2018

Die Fachkraft Tobias Link aus Korntal

Es kann schon mal vorkommen, dass ein Land oder eine Stadt fertig hat.      Shit happens.

Es kann so gewesen sein, dass die jeweiligen Bürger über ihre Verhältnisse gelebt haben, aber es war wohl eher so, dass sie Politiker gewählt haben, die das Geld der Bürger für unverhältnismässige Projekte zum Fenster hinaus geworfen haben. Wie dem auch sei, eines steht fest : Mit 4 Millionen € jährlicher Gewerbesteuereinnahmen lassen sich keine 21 Millionen € Schulden tilgen, so wie sich mit einem Bundeshaushalt von 600 Milliarden keine 2,2 Billionen € tilgen lassen.

Aber das Leben muss weitergehen, und um den Karren im Dreck wieder flott zu kriegen, ist es eine beliebte Option geworden, sich externen Sachverstand in Form von Fachkräften zu Hilfe zu holen.

Leider wird dabei allzu oft der Umstand übersehen, dass es schon vorher Fachkräfte bräuchte, um überhaupt einschätzen zu können, wer oder was eine Fachkraft ist, denn wenn sich der bereits vorhandene Unverstand auch noch externen Unverstand ins Boot holt, wird die Kacke erst richtig zu dampfen beginnen werden die Probleme zunehmen …

Nichtsdestotrotz wurde die Fachkraft Tobias Link aus Korntal ins Löffinger Rathaus aufgenommen und erhielt dort ein Bleiberecht von 8 Jahren. Die Hälfte davon ist rum, und das ist ein guter Zeitpunkt, um mal zu schauen, ob und gegebenenfalls was sich zum positiven verändert hat.

Dazu stellt sich zunächst die Frage : Was macht eigentlich so eine Fachkraft den ganzen Tag ?

Was macht die Bürgermeisterfachkraft Tobias Link aus Korntal, wenn keine Oma ihren 90.Geburtstag feiert und er mit ihr einen Sekt saufen darf ? Was macht er, wenn kein Pressetermin zum erstem Spatenstich ansteht, wo alle mit Anzug und Krawatte und Schaufel in der Hand in die Kamera grinsen ?

Diese Fachkraft hat bisher nur wenige Spuren hinterlassen, meist in Form von Zeitungsberichten oder Gerichtsdokumenten. Diese Hinterlassenschaften leisten aber einen wichtigen Beitrag zur Buntheit und Vielfalt in der deutschen Kommunalpolitik :

Quelle :   Badische Zeitung

Nein, diese Fachkraft ist nicht schwarz, aber sie hat einen rabenschwarzen Humor …

Es gibt aber auch Momente, da verstehen Fachkräfte keinen Spass. Wenn es um ihre Ehre geht ist Schluss mit lustig. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob die Fachkraft schwarz oder weiss ist.

Mit Leuten, die in archaischen Stammesgesellschaften in Afrika oder Korntal sozialisiert wurden, ist nicht gut Kirschen essen. Du brauchst nur anderer Meinung oder Rechtsauffassung zu sein und schon hast du ein Messer im Ranzen oder eine Strafanzeige am Hals hängen. Da reicht es schon, wenn du dich gegen Betrug zur Wehr setzt :

Besteht denn das Leben eines Löffinger Bürgermeisters nur aus Ehre, Presseterminen, Omas und Strafanzeigen ? Nein, eine Fachkraft wendet sich den Problemen zu, für deren Lösung sie geholt wurde, und eines der vielen Probleme in Löffingen ist Quecksilber im Benzgelände. Da wird sich die Fachkraft Tobias Link aus Korntal doch mal hingesetzt und über Quecksilber recherchiert haben, wobei ihm folgende Informationen nicht entgangen sein können :

Diese Information, die er wie seinen Augapfel gehütet hat, liegt ihm bereits vor :

Von einer Fachkraft sollte man erwarten, dass sie folgende einfache mathematische Rechnung durchführen kann :

Wenn in 1 kg = 1000g  TS = Trockensubstanz = Erde im Löffinger Benz-Gelände 3200mg Quecksilber sind und die tödliche Dosis von Quecksilber bei 300mg liegt, bedeutet das, dass sich bereits in 100g Erde eine tödliche Dosis an Quecksilber befindet.

100g Erde sind ungefähr eine Hand voll …

Zu Beginn des Bodenuntersuchungsgutachten wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich eine derart hohe Konzentration von Quecksilber überall im Benz-Gelände befinden kann. Natürlich frisst niemand eine Handvoll Erde, aber das Problem liegt auch wo anders :

Wie will man einer Fachkraft, die bei 21 Millionen € Schulden zu Schmunzeln anfängt, nahe bringen, dass es sich bei einem Schadstoff, dessen Konzentration in der Atemluft in Milliardstel und Billionstel Gramm gemessen wird, um einen Stoff handelt, mit dem nicht zu Spassen ist ?

Es ist aussichtslos. Offenbar gibt es Leute, die wegen ihrer Gene oder aus sonstigen Gründen einen zu niedrigen IQ haben, um Zusammenhänge zu erkennen, weshalb sie Zusammenhänge gerne bestreiten :

Als ich damals dieses Schreiben der Fachkraft Tobias Link erhielt, dachte ich, dass es sich nur um reine Bosheit oder Menschenverachtung handelt, denn bei der geforderten Kostenübernahme ging es um 100 € für einen Labortest auf Arsen und Quecksilber mittels einer Haaranalyse.

Mittlerweile glaube ich aber, dass es daran liegt, dass die Fachkraft Tobias Link aus Korntal kognitiv nicht in der Lage ist, Zahlen in einen angemessenen Bezug zur Realität zu setzen. Von Rechnen will ich gar nicht reden …

Neulich erhielt ich vom Amtsgericht Neustadt ein Dokument zugeschickt, das das wahre Ausmaß der Misere auf erschreckende Weise zum Ausdruck bringt :

Die Fachkraft Tobias Link aus Korntal ist vor der Urkundsbeamtin des Amtsgericht Neustadt persönlich erschienen und hat etwas zur Niederschrift gegeben.

Dies lässt folgende Vermutung zu :

Auch bei dieser Fachkraft muss es sich um einen Analphabeten handeln …

Sonst hätte er nämlich selbst was geschrieben und es mit der Post geschickt.

Es wirft sich folgende Frage auf :

Hätte man das alles nicht vorher wissen können ? Hätte es kein Hilfsmittel gegeben, mit dem man Leute, die es mit dem Denken nicht so haben und die mehr Probleme machen als lösen, hätte fernhalten können ?

Doch. Hätte es gegeben.

Diese Karte der UN zeigt die durchschnittlichen Intelligenzquotienten der Weltbevölkerung :

Leute aus den tiefroten Bereichen in Afrika haben einen IQ kleiner als 65.
Japaner, Chinesen und andere Ostasiaten haben einen besonders hohen IQ grösser als 105.

Der hier beschriebene Vorschlag, dem demographischen Wandel und Bevölkerungsschwund in Deutschland durch den Import von asiatischen Damen entgegen zu wirken, war also gar nicht mal so schlecht …

Natürlich dokumentiert diese Karte den Rassismus in seiner reinsten Form.
Aber ich habe schon immer behauptet, dass die wahren Rassisten nicht an den Stammtischen sitzen, sondern in den Amtsstuben der UN und der EU …

Übrigens :

Wer sich die Karte ganz genau anschaut, entdeckt im Südwesten von Deutschland einen kleinen tiefroten Fleck.

Es muss sich um Korntal handeln …

Das fliegende Tomatenmonster

16.05.2018

Das fliegende Tomatenmonster


Eine Glaubens- und Wertegemeinschaft wie die Stadtverwaltung Löffingen mit dem ihr untergeordnetem Gemeinderat braucht zwingend ein spirituelles Fundament, denn ohne Religion ist der Mensch nur ein Tier, dass frisst und säuft und zusammenrafft, was ihm unter die Krallen kommt.

Im derzeitigen Abendland wäre es nahe liegend, dass das Christentum dieses Fundament bildet, aber das Christentum ist einfach -sagen wir mal- zu unspektakulär für Löffingen. Jesus als spirituelles Oberhaupt der Christen konnte zwar über das Wasser laufen, aber als bankrotter Bauunternehmer zum Stadtbaumeister aufsteigen, das hat nicht mal er geschafft …

Wenn du Jesus einen Fisch gegeben hast, konnte er tausend Fische daraus machen. Und er konnte Wasser in Wein verwandeln. Wenn du ihm den Job als Stadtbaumeister in einer Stadt mit riesigem Waldbesitz, einer eigenen Kiesgrube und einem interkommunalem Gewerbegebiet gegeben hättest und gesagt hättest, er soll diese Stadt innerhalb von 15 Jahren in eine finanzschwache Ruine mit 21.000.000 € Schulden verwandeln, dann wäre er an dieser Aufgabe kläglich gescheitert. Dazu hätten seine bescheidenen Kräfte nicht ausgereicht …

Der Buddismus scheidet auch aus. Dort üben sie Demut und Bescheidenheit und haben eine chronische Abneigung gegen Ehrungen und Auszeichnungen. Islam geht auch nicht, denn da darf man keinen Whiskey saufen. Bleibt nur noch der Hinduismus. Er könnte passen, denn bei den Hindus dürfen auch keine heiligen Kühe geschlachtet werden und bei jeder Gelegenheit werden Räucherstäbchen angesteckt.

Doch die Hindus glauben an Karma und Wiedergeburt, und es könnte daher durchaus sein, dass sich ein Löffinger Administrant in seinem nächsten Leben als Kleingewerbetreibender in der Privatwirtschaft wiederfindet, und diesen Gedanken fürchtet jeder Rathäusler wie der Teufel das Weihwasser …

Kurzum, das beste ist es, eine neue und eigene Religion zu gründen.

Dies wurde mir klar, als ich neulich Bruder Spaghettus im Internet begegnet bin. Er ist das spirituelle Oberhaupt der deutschen Sektion der Freikirche des Fliegenden Spaghettimonsters (FSM).
Die Mitglieder dieser Glaubens- und Wertegemeinschaft bezeichnen sich als Pastafari.

Quelle:  https://hpd.de/artikel/spaghettimonster-zieht-vors-bundesverfassungsgericht-14738

Wenn man sich seine eigene Religion gründet, kann man sich aus den Heiligen Schriften der Religionen heraus picken, was einem gerade ins Weltbild passt. Manche Richter an den Amtsgerichten machen es bei den Schriftsätzen der Parteien ja auch so und fahren nicht schlecht damit.

Ich schlage also vor, die Freikirche des Fliegenden Tomatenmonsters zu gründen.

Von den Pastafari wird der Termin zur wöchentlichen spirituellen Versammlung übernommen.
Freitag 10:00 Uhr ist perfekt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Wochenende eingeläutet.
Die Tomatistanis treffen sich in ihrem spirituellen Zentrum, dem städtischen Gewächshaus an der Kesselstrasse, und feiern ihre Tomatenmesse.

Das Fliegende Tomatenmonster begrüsst jeden Tomatistani per Handschlag und mit den Worten :

Ich bin der Herr, dein Tomatenmonster !!
Du sollst keine anderen Tomatenmonster neben mir haben !!

Dann vollzieht sich das Mysterium der heiligen Wandlung, wo öffentliches Eigentum in privaten Besitz übergeht. Das Tomatenmonster holt den Eimer mit den städtischen Tomaten und stellt ihn vor die Tomatistanis hin und spricht die Heiligen Worte :

Nehmet hin und esset !  Dies sind meine Tomaten !

Dann holt er die Kiste mit dem Tomatensaft und spricht :

Nehmet hin und trinket !   Dies ist mein Tomatensaft !

Nach der Tomatenmesse werden die Räucherstäbchen angesteckt. Wer Glück hat, kann vom Altbürgermeister einen Cigarillo abstauben. Wenn alle frisch gestärkt sind, kann das Wochenende beginnen. Viele Tomatistanis nutzen die Tomatenmesse zu einem längeren Aufenthalt in ihrem Paradies, dem Gelände des städtischen Bauhofs. Dort kann man seinen Müll in die städtischen Abfallcontainer entsorgen oder sein Auto mit dem städtischen Dampfstrahler wochenendtauglich machen.

Wenn das spirituelle Oberhaupt die entsprechenden Gebete erhört hat und mit dem Schlüssel rausrückt, kann man auch sein Auto volltanken. Wozu sonst wurde eine eigene städtische Tankstelle gebaut, obwohl sich 30m weiter eine öffentliche Tankstelle befindet ?

Den Seinen gibt`s der Herr im Schlaf !

Pünktlich um 10:30 Uhr verabschiedet das Fliegende Tomatenmonster alle, die noch an ihn glauben, ins Wochenende mit den Worten :

Gehet hin in Frieden !
und haltet das Maul …

Die Tomatistanis antworten ihm mit den Heiligen Worten :

O Herr, lass es Freitag 10:00 Uhr werden !

Montag 7:30 Uhr wird es dann von allein …


https://aufklaerungsdienst.de/nudelmesse-mit-der-kirche-des-fliegenden-spaghettimonsters/

 

An Tagen wie diesem

10.05.2018

An Tagen wie diesem

An Tagen wie diesem 7.Mai 2018 schreitet jeder, der ein ehrbares Gewerbe betreibt, mit besonderem Elan zur Tat, weil es sich unter einem strahlend blauen Himmel und einer goldenen Sonne viel angenehmer schafft als bei trübem Wetter oder in einem Verhandlungssaal mit Kunstlicht.

Wer über die Umstände gebieten kann oder sich nicht von den Umständen gebieten lässt, wird es an Tagen wie diesem vorziehen, Orte zu seiner Entspannung und Erbauung aufzusuchen, doch es kann leider auch passieren, dass ausgerechnet an Tagen wie diesem ein Gerichtstermin angesetzt ist, wenn Leute mit 21.000.000 € Schulden Klage erheben, weil ein anderer ihnen angeblich 2.000 € schuldet.

Also setzte ich mich ins Auto und fuhr mit besonderem Elan nach Neustadt, denn ich würde endlich den mittlerweile dritten Richter kennenlernen, der sich mit dieser nicht uninteressanten Angelegenheit auseinanderzusetzen hat. Im Gerichtssaal angekommen wurde ich mit einer weiteren Nettigkeit des Honorarrechtsprofessors Bernd Max Behnke M.A. konfrontiert. Behnke liess sich diesmal nicht durch anderthalb Tonnen Löffinger Gemeinderat beschützen, sondern durch einen Gerichtsdiener, der ihm wohl auf seinen Antrag hin beigestellt wurde.

Zufällig handelte es sich dabei um meinen ehemaligen Teamkollegen Klaus vom Volleyballverein Neustadt. Klaus hatte eine Pistole umgeschnallt und es war ihm sichtlich unangenehm, bei diesem Kasperletheather die Rolle des Polizisten spielen zu müssen.

Auf der anderen Seite muss man auch zugeben, dass das erhöhte Sicherheitsbedürfnis des Prof.Bernd Max Behnke M.A. durchaus verständlich ist. Manchmal erzählen mir Leute, was sie machen würden, wenn sie einen in die Finger bekämen, der sich an ihren Kindern oder Enkeln vergangen hätte, und dann kann ich mir immer lebhaft vorstellen, was sie machen würden, wenn sie den in die Finger bekämen, der dafür gesorgt hat, dass sich dieser eine nicht mehr in Sicherheitsverwahrung befindet.

Dem Richter war auch aufgefallen, dass die Stadt Löffingen keine Rechnung einklagt, sondern nur geschätzte Geldbeträge, die sie offenbar in betrügerischer Absicht als Rechnung/Gebührenbescheid etikettiert hat.
Ich wollte die Frage geklärt haben, wer da noch 8 Monate à 64 € an geschätzten Kosten mit dazu gepackt hat. Daraufhin erhob sich Behnke M.A. und schlich gebeugt vom Gram und der eigenen Erbärmlichkeit zum Richtertisch, um dort kleinlaut zu Protokoll zu geben, dass es so aussieht, dass es seine Handschrift wäre.

Auf meinen Hinweis, dass es sich dabei um einen klaren Fall von Urkundenfälschung handelt, entgegnete der Richter, dass es hier nicht meine Aufgabe wäre, über Strafrecht zu dozieren.

Wenn etwas so aussieht, heisst es eben noch lange nicht, dass es sicher so ist.
Sicher ist nur, dass es eine empfindliche Strafe braucht, um eine Urkundenfälschung eines Rechtsanwalt zu ahnden …

Was die Aufgabe eines Beklagten in einer Gerichtsverhandlung ist, durfte ich wenig später erfahren.
Die Klägerin Stadt Löffingen und der Richter erklärten sich bereit, mir einen beträchtlichen Teil der Zahlungsforderungen zu erlassen, wenn ich einer Räumung zustimme. So geht es zu im Land, wo die Tomaten blühn und alles käuflich und verkäuflich ist, sogar Ehre und ein reines Gewissen …
Ein Urteil mit Zustimmung des Verurteilten entzieht sich automatisch jeder Überprüfung.
Nur darum geht es. Aber den Gefallen habe ich ihnen nicht getan.
Nicht mal an einem Tag wie diesem …

Und dann war es auf einmal gefallen, das böse Wort „Prolet“.  Klaus hat es auch gehört und kann es bezeugen. Eingesetzt vom Jungrichter auf Probe, um bewusst zu verletzen und dem Beklagten gegenüber seine Missachtung kund zu tun, denn ein verständiger Hörer hatte keinen Zweifel daran, wer mit „rumproleten“ gemeint war. Ein klassischer Fall von Beleidigung § 187 StGB, denn für eine sachliche Auseinandersetzung war es nicht notwendig, dieses Wort zu verwenden.
Aber bei mir hat jeder neue Bekannte einen Schuss frei.
An Tagen wie diesem sogar zwei …

Ich sagte dem Richter, dass diese Situation ausschliesslich durch Lug und Trug der Stadt Löffingen entstanden ist und dass die zahlreichen Rechtsverstösse doch mit Händen zu greifen sind, angefangen von dem Verschweigen der Altlast hin zum Prozessbetrug im Verfahren 12 C 90/14 bis hin zur Überbauung meiner Stellplätze.

Der Richter entgegnete, dass er dafür nicht zuständig ist. Seine Aufgabe sei es, über zivilrechtliche Ansprüche zu entscheiden.

Nun würde es einem gewöhnlichen Forscher den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn er nach
3 Jahren Forschung auf dem Gebiet der Juristerei feststellen muss, dass ein Richter nicht für Rechtsverstösse zuständig ist. Aber zum einen bin ich kein gewöhnlicher Forscher und zum anderen gibt es grundsätzlich nix, was mir den Boden unter den Füßen wegziehen könnte.
Schon gar nicht an Tagen wie diesem ..

Nach einer Stunde verliess ich den Tempel der Gerechtigkeit wieder, nachdem ich mich kurz mit Klaus unterhalten und per Handschlag verabschiedet hatte. Ich nahm die Erkenntnis mit, dass ein wichtiges Rädchen zum Betrieb des System Löffingen wieder weiss, was seine Aufgabe ist und reibungslos funktioniert.
Aber nicht mal das konnte mir die Laune versauen an einem Tag wie diesem.

Den Nachmittag wollte ich dazu nutzen, um Orte zur Erbauung und Entspannung aufzusuchen.
Ich wollte diesen ganzen unglaublichen Mief und Sumpf und Dreck hinter mir oder besser unter mir lassen.

Es ist schon komisch, wenn man vom Turm runter schaut und sieht, wie die LKWs auf der Strasse langsam vorwärts kriechen, wie kleine Ameisen mit Anhänger. Da unten wuseln sie also rum, die LKW-Fahrer und all die anderen Proleten, die den Mehrwert erwirtschaften, den die Politiker verbraten und die Professoren und Richter sich als Gehalt auf ihrem Konto gutschreiben lassen …

Schulden haben sie alle, und jetzt habe auch ich zum ersten Mal im Leben Schulden. Schulden bei der Stadt Löffingen. Möglicherweise bin ich sogar als finanzschwach eingestuft. Aber dieser Umstand entlockt mir so wie dem Löffinger Bürgermeister Link allenfalls ein Schmunzeln.
Ganz besonders an Tagen wie diesem.

An Tagen und Orten wie diesem kommen mir immer die besten Ideen. Ich habe beschlossen, meine Schulden bei der Stadt Löffingen bis auf den letzten Cent genau an dem Tag zu begleichen, an dem sie ihre Schulden bis auf den letzten Cent beglichen hat. Diese Regelung enthält zumindest starke Aspekte von Gerechtigkeit.
Es wird ein grossartiger Tag werden.
Fast so ein Tag wie dieser …

Es liegt auf der Hand, dass nicht ich diese Schulden bezahlen werde, sondern meine Nachfolger.
Damit meine ich natürlich nicht meine leiblichen Nachfahren, denn es werden ja auch nicht die leiblichen Nachfahren des Löffinger Stadtbaumeisters Rosenstiel, des Bürgermeister Brugger und der Gemeinderäte die Schulden bezahlen, die ihre Vorfahren angehäuft haben. Mit Nachfolger meine ich die, die neu hinzu gekommen sind, nicht zuletzt um die Schulden von denen zu bezahlen, die schon länger da sind.

An dieser Stelle möchte ich mal sagen, dass es sich um eine besonders hinterhältige Form von Rassismus handelt, dass man diesen Leuten die Altlasten verheimlicht hat. Ein klarer Fall von Betrug. Es sind 2,2 Billionen € Schulden des Bundes zu tilgen. Dazu kommen noch Rentenansprüche von Herren wie Rosenstiel, Brugger und Link in Höhe von 4-5 Billionen €. Jeder neu angesiedelte Löffinger hat zusätzlich (derzeit) 21.000.000 € mit abzubezahlen. Da wird es doch auf meine zwei oder viertausend € auch nicht mehr drauf ankommen.
Ich habe mich wenigstens immer bemüht, über die tatsächlichen Umstände zu informieren.
Nicht nur an Tagen wie diesem ..

An Abenden wie diesem sitze ich gerne auf meinem Wagen und schaue der goldenen Sonne zu, wie sie sich in Richtung morgen verabschiedet

Mein Clinch mit der Stadt Löffingen beschäftigt mich nicht so sehr, wie es den Anschein haben könnte.

Mir ist schon bewusst, dass es grössere Ungerechtigkeiten auf der Welt gibt.

Es geht auch nicht darum, mich als Opfer zu inszenieren.

Es geht darum, den Gestalten im Löffinger Rathaus den Spass an ihrer Willkür zu verleiden

im Interesse derer, die diese Willkür schon zu spüren bekommen haben und im Interesse derer, die diese Willkür noch zu spüren bekommen würden, wenn nicht endlich mal jemand auf die Kacke haut

zivilrechtlich ist wohl nix mehr zu machen

versäumte Fristen lassen sich nicht nachholen

so geht Rechtsstaat

aber strafrechtlich ist noch alles drin …

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