Das Amt für öffentliche Willkür

12.10.2016

Das Amt für öffentliche Willkür

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Die Überschrift und die Grafik hab ich vom Freiburger „Chilli-Magazin“ geklaut und für das Königreich Tomatistan passend gemacht. Leider gibt es nicht nur in Löffingen Spezial-Administranten, die einfach nicht wahrhaben wollen oder können, dass sie zum Wohle der Bürger handeln müssen und ihre Position nicht dazu gebrauchen dürfen, um Machtspielchen anzuzetteln.

In Freiburg haben sie sich auch so einen eingefangen und verständlicherweise gibt es dort eine Menge Leute, die ihn lieber heute als morgen wieder los wären. Der Unterschied zu Löffingen besteht allerdings darin, dass der Freiburger Bürgermeister solche Machenschaften nicht deckt sondern einen bemerkenswerten Versuch unternommen hat, der es bis in die BILD-Zeitung geschafft hat :

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Bei der BILD-Zeitung reicht es immer aus, wenn man die Schlagzeile liest und die Bilder anschaut, wobei man gleich feststellt, dass der Freiburger Ordnungsamtleiter Rubsamen ein mindestens genauso fesches Kerlchen wie das tapfere Stadtbaumeisterlein von Löffingen ist.

Der Freiburger Bürgermeister Salomon ist ein wahrer Meister der Diplomatie, denn er hat es geschafft, seinem Administranten unmissverständlich klar zu machen, was er von ihm hält, ohne dass er das Wort „Psychopath“ dazu verwenden musste. Noch besser formulierte es einer, der seine Kündigung damit begründete, dass er nicht länger bereit sei, „am Gesundungsprozess des Amtsleiters teilzunehmen“.

Jetzt hat der Herr Rubsamen leider nicht nur seine eigenen Artgenossen drangsaliert, was ein Prozess gewesen wäre, den ich durchaus mit Wohlwollen begleitet hätte. Er hat auch noch, wie kann es anders sein, seine Bürger schikaniert, denn die können sich am wenigsten dagegen wehren. Von dem einen Marktstandbetreiber werden Gebühren kassiert, von dem anderen nicht, der eine muss Pacht bezahlen, der andere nicht … halt so wie in Löffingen.
Ich frage mich, was in Freiburg los gewesen wäre, wenn der Herr Rubsamen einen Gabelstapler angefordert hätte und einen Marktstand hätte wegsetzen lassen …

Klar, der Marktstandbetreiber hätte sich an die Rechtsaufsicht gewandt und die Rechtsaufsicht für einen durchgeknallten Administranten ist der Bürgermeister. Was der Freiburger Bürgermeister in so einem Fall gemacht hätte kann man nur ahnen, aber der linke 1.Bürgermeister von Löffingen findet so was völlig in Ordnung, auch wenn es auf einer Lüge beruht. Eines haben alle mafiösen Strukturen wie die Korntaler Brüder oder die Stadtverwaltung Löffingen gemeinsam :  wenn Scheisse gebaut worden ist hält man zusammen …

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauchsskandal-korntal-ein-ort-des-schweigens.5138d0b6-8d0f-4e8e-ada2-c2707ddbcbcf.html

 

korntaler-pietistenQuelle :   http://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/172/licht-ins-korntal-dunkel-2326.html?tx_comments_pi1%5Bpage%5D=1

Ich behaupte einfach mal, wenn der Kandidat Link bei der Löffinger Bürgermeisterwahl für die „Partei bibeltreuer Christen“ angetreten wäre anstatt für die CDU, hätte er noch weniger Stimmen bekommen als der Kurierfahrer. Jetzt ist es wie es ist, aber die Frage muss schon erlaubt sein :

Wie könnte man solchen Leuten zurück zu Rechtsstaat und Realität verhelfen ?

Ich glaube, wenn der Herr Salomon aus Freiburg Oberbürgermeister von Löffingen wäre, würde er sowohl den linken 1.Bürgermeister als auch den Garanten des Scheiterns auf die Psycho-Couch schicken. Das wäre zumindest schlüssig und konsequent, denn die Denk- und Handlungsweisen der beiden sind die gleichen wie bei seinem Sorgenkind Rubsamen, der auch einen „Obrigkeitsstaat wilhelminischer Prägung“ bevorzugt, wie man in diesem Artikel nachlesen kann.

Bei manchen reicht die Sehnsucht nach Vergangenheit bis zum Adolf, bei manchen bis zu Kaiser Wilhelm und bei manchen eben bis zu Abraham und dem Alten Testament. Aber ich habe Sehnsucht nach einer Zukunft ohne weltliche oder geistliche Führer, wo es keine Willkür und Schikane mehr gibt und wo keine Bürger oder gar die eigenen Söhne wie bei Abraham geopfert werden. Wenn keiner mehr Macht über andere hat braucht es auch keine Psycho-Couch, auf der ihm wieder abtrainiert wird, diese Macht zu missbrauchen …

In Freiburg wollten sie dem Herrn Rubsamen den Machtmissbrauch sogar mit der Kriminalpolizei austreiben.
Aber das scheint nicht so richtig funktioniert zu haben, denn der Herr Rubsamen ist wohl immernoch im Amt. Konsequent nachgeforscht habe ich das nicht. Mir reicht es schon, dass ich mich mit den Arschlöchern in meinem näheren Lebensbereich beschäftigen muss …

In Freiburg wurden anscheinend Bussgeldbescheide auf Verlangen verhängt. In Löffingen ist das nicht anders. Aber ich habe jetzt mal den Ratschlag von Frau Richterin Raschke beherzigt und werde bei Gelegenheit darüber berichten, wie es ausgegangen ist …

Hier ist noch der link zu dem sehr lesenswerten Artikel des „Chilli-Magazin“

http://chilli-freiburg.de/pdf/archiv/09_12/titel.pdf

 

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