Die Umvolkung - Löffingen macht platt
Die Umvolkung

09.12.2017

Die Umvolkung

Eine Umvolkung ist eine der normalsten Sachen auf dieser Welt. Man muss nur mal die Bauern oder Imker dazu befragen. Umvolkung gehört zur Geschichte der Menschheit, so wie der Islam zu Deutschland und die Tomate zu Löffingen gehört …

Klar, der Begriff „Umvolkung“ ist den kranken Hirnen vom Adolf und seiner Verrichtungsgehilfen entsprungen, so wie auch die Begriffe „Einkommenssteuergesetz“ , „deutsche Staatsangehörigkeit“ oder „Justizbeitreibungsverordnung“.  Aber an den drei zuletzt genannten Begriffen stört sich keiner, zumindest keiner von staatlicher Seite …

Neulich wurde ich durch Zufall Zeuge einer Umvolkung. Ich besuchte gerade einen alten Kumpel, den ich schon lange kenne. Er ist Bauer und hat einen Bauernhof. Er selber hört es nicht so gerne, wenn man ihn Bauer nennt. Er sieht sich eher als CEO im Compliance Management in der basic-food production. Er pflegt gerne zu sagen: „Landwirtschaft ist wie Volkswirtschaft, nur mit Tieren“, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Volkswirtschaft wie Landwirtschaft ist, nur eben mit Menschen.

Wir standen also vor seinem Viehstall und unterhielten uns, als ein grosser LKW mit Anhänger auf den Hof fuhr.
„Da kommt meine Lieferung mit neuen schwarz-bunten Bullen“ sagte mein Kumpel. Ich war sehr erstaunt, denn seit ich ihn kenne hatte er immer nur rot-bunte Kühe und Bullen.

Ich fragte ihn: „Warum hast du dir auf einmal schwarz-bunte Bullen bestellt ?“ und er antwortete, dass habe er gemacht, um seinen Stall nicht in Inzucht degenerieren zu lassen.

„Du machst eine Umvolkung“ sagte ich zu meinem Kumpel, aber er schüttelte den Kopf und meinte, dass er den Begriff „Umvolkung“ nicht so gerne höre und den Vorgang entsprechend seinem Selbstverständnis eher als „social engineering“ bezeichnen würde. Allerdings verlaufe ein social engineering in den seltesten Fällen konfliktfrei und erfahrene Viehzüchter wüssten genau, dass besonders beim Aufeinandertreffen von schwarz-bunten Bullen mit rot-bunten Kühen grosse Probleme auftreten können.

Die Ursache dafür liege in dem Hass, den manche schwarz-bunte Bullen rot-bunten Kühen wegen deren Freizügigkeit und Lebensweise entgegen brächten, weshalb sie den Liebesakt dermaßen rabiat und brutal vollziehen würden, so dass dieser Liebesakt nicht selten mit der Traumatisierung oder gar dem Ableben einer rot-bunten Kuh endet.

Leider verstehe ich überhaupt nix von Landwirtschaft und Viehzucht, aber an der zunehmenden Nervosität meines Kumpels merkte ich, dass ein Ereignis mit einer gewissen Brisanz bevorsteht, denn der LKW-Fahrer hatte die Verladerampen runter gelassen und die schwarz-bunten Bullen begannen, sich dorthin zu begeben, wo sie neu hinzu kommen sollten …
Um die angespannte Situation ein wenig aufzulockern, kramte ich in meinem reichhaltigen Repertoire an Witzen mit Bezug auf Landwirtschaft und Sexualität und sagte zu meinem Kumpel :

Kennst du den ?
„Kontaktanzeige in einer Tageszeitung: Frau sucht Mann mit Pferdeschwanz – Frisur egal “

Aber mein Kumpel zeigte nicht mal ein winziges Lächeln, sondern schaute weiter angestrengt zur Verladerampe. Weil ich mir nicht sicher war, ob ein katholischer Landwirt mit seinem entsprechenden kulturellen Hintergrund überhaupt Zugang zu dieser Art von Humor finden kann, suchte ich nach einem leichter verständlichen Witz und sagte :

Kennst du den ?
„Sagt eine Kuh zu einem Polizisten : Wussten Sie schon, dass mein Mann auch Bulle ist ?“

Jetzt endlich legte sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht. „Da schau, es funktioniert“ sagte er zu mir und deutete zur Verladerampe. Und tatsächlich, einige rot-bunte Kühe kamen den schwarz-bunten Bullen an der Verladerampe entgegen und warfen ihnen Gänseblümchenblüten zu, andere brachten Löwenzahnblätter und vereinzelte rot-bunte Kühe streckten den Neuankömmlingen sogar schon ihre Euter entgegen …

Dann gingen wir zusammen zu einem Stallfenster und schauten hinein, wobei mir auffiel, dass sich noch viele rot-bunte Bullen in dem Stall befanden. Deshalb fragte ich meinem Kumpel :

„Wenn deine rot-bunten Bullen so schlecht sind, warum machst du sie dann nicht alle weg ?“

Er war sehr erstaunt wegen meiner Frage. Rot-bunte Bullen seien nicht automatisch schlecht, ganz im Gegenteil.
Mit ihnen verdiene er das meiste Geld. Aber sie würden sich eben nicht mehr ausreichend an der Fortpflanzung beteiligen. Ohne Kälber keine Milch, kein Fleisch und keine neuen Bullen und Kühe. Ausserdem zeigten rot-bunte Bullen zunehmend bizarre Verhaltensweisen, wobei aber noch abschliessend geklärt werden müsste, ob diese bizarren Verhaltensweisen mit einer genetischen Disposition oder mit dem Aussehen und Auftreten von rot-bunten Kühen in Zusammenhang stehen …

Trotzdem oder gerade deshalb seien rot-bunte Bullen arbeitsam und gutmütig. Ohne die Gewinne, die er über seine rot-bunten Bullen erwirtschafte, könnte er sich die Beschaffung und den Unterhalt seiner neuen schwarz-bunten Bullen überhaupt nicht leisten. Wie gesagt, ich verstehe überhaupt nix von Landwirtschaft und Viehzucht, aber seitdem habe ich den Eindruck, dass es sich bei rot-bunten Bullen um selten dämliche Rindviecher handelt …

Ich fragte meinen Kumpel :

„Warum hast du nicht gelb-bunte Kühe für deine rot-bunten Bullen kommen lassen ?
Mit dieser Maßnahme hättest du doch auch der Inzucht in deinem Stall entgegen wirken können.“

Er stimmte mir sofort zu, dass die asiatischen Züchter Produkte von aussergewöhnlicher Qualität liefern könnten, die jeden Stall der Welt bereichern würden ..

Allerdings seien gelb-bunte Kühe noch sanftmütiger als rot-bunte Bullen. Beim social engineering mit gelb-bunten Kühen hätte die Gefahr bestanden, dass sich die rot-bunten Bullen mit ihren neuen gelb-bunten Kühen ins Stroh zurückziehen und vor lauter Kuscheln die Produktion vernachlässigen.

Ein Stall sei aber keine Wellness-Oase, ein Stall sei ein Ort, an dem Umsatz und Rendite erwirtschaftet werden müssten. Dazu seien Hass, Neid, Gewalt und der daraus resultierende Frust unabdingbare Faktoren. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass glückliche Tiere wie auch glückliche Menschen nur das allernötigste erwirtschaften und konsumieren. Damit lasse sich aber weder ein Stall noch eine Welt umtreiben.

Ich wollte noch hinzufügen, dass sich glückliche Tiere oder Menschen eines Tages auch fragen könnten, wozu sie eigentlich einen Bauer oder Politiker brauchen, da doch draussen auf der Weide alles in Hülle und Fülle vorhanden ist, im Sommer wie im Winter, und dass keine Kälte kälter sein kann als die Kälte eines CEO und kein Schnee tiefer als die Menschenverachtung einer Kanzlerin und ihrer Verrichtungsgehilfen ..

Aber ich wollte keinen Streit provozieren und sagte nur :

„Na ja, wenn deine schwarz-bunten Bullen irgend wann mal alle rot-bunten Kühe totgefickt haben, kannst du ja immernoch gelb-bunte Kühe für die schwarz-bunten Bullen kommen lassen.“

Mein Kumpel war sehr erfreut, dass ich das Prinzip des social engineerings endlich verstanden habe …


https://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html

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Studie der UN zur „Bestandserhaltungsmigration“
Vorgabe mit genauen Angaben der benötigten Zuwanderer pro Land und Jahr :

http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf

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EU – „Neuansiedlungsrahmen“
u.a. erhält jeder Mitgliedsstaat für seine Neuansiedlungsbemühungen 10.000 € aus dem EU-Haushalt pro neuangesiedelter Person

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2434_de.htm

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