Das Imperium schlägt zurück

20.01.2017

Das Imperium schlägt zurück

Wer zusammen mit einer ganzen Stadtverwaltung und einem Rechtsprofessor in den Ring steigt darf sich nicht auf einen entspannten Boxabend einstellen …
Jetzt hat das Imperium also zurück geschlagen, aber es haut mich irgendwie nicht so richtig um.
Natürlich ist jeder Schriftsatz des Rechtsprofessor Behnke M.A. link und voller Haken und Ösen.
Das war nicht anders zu erwarten, aber es ist kein echter rechter Haken oder eine linke Gerade im boxtechnischen Sinn dabei. Es ist alles so spärlich und mickrig, ja fast schon erbärmlich.

Das heisst nicht, dass der Herr Rechtsprofessor am Ende nicht gewinnen wird.
Vielleicht besteht die Kunst des wahren Meister ja darin, ohne viel zu tun das Ziel zu erreichen.
Man kennt es von den Meister der abstrakten Kunst und des Surrealismus : ein paar wenige sinn- und planlose Pinselstriche reichen aus, um ein vollendets Werk zu schaffen. Jetzt braucht es nur noch einen Kunstexperten, der dem Werk Genialität bescheinigt, und dem Erfolg steht nix mehr im Weg …

Bei einem Schreiben ans Gericht hätte ich wenigstens ein paar Argumente erwartet.
Aber da sieht es ziemlich mau aus. Von Beweisen will ich ja gar nicht sprechen …
Hier ist das Sahnestückchen des Werkes :

In meiner Schulzeit sollte ich mal bei einer Klassenarbeit ein Gedicht interpretieren.
Ich habe geschrieben :   Das Gedicht ist beschissen. Der Dichter soll auf Reime verzichten, damit man ihn besser verstehen kann
Das Ergebnis war ( wen wundert`s ) ein glatter Sechser ..

Das Ergebnis von mehreren Jahren rumärgern mit Juristen ist, dass ich mittlerweile gelernt habe, ihre Sprache zu verstehen. Das ganze bedeutet übersetzt :

Zu 5.

Ich habe dem Vortrag keine Argumente oder Beweise entgegen zu setzen

Zu 6.

Ein Diebstahl von Gegenständen hat stattgefunden

Ziehen sie den Schaden von unserer Forderung ab

 

Wertgegenstände sind Schmuck und Uhren und dergleichen. Ein Diebstahl von Schmuck und Uhren hat tatsächlich nicht stattgefunden. Hätte auch kein Diebstahl von Gegenständen stattgefunden, hätte der Sonnenwinkeladvocat geschrieben, dass kein Diebstahl von Gegenständen stattgefunden hat.
Weil aber die Gefahr besteht, dass der Bauhofleiter vor Gericht einknickt und die Wahrheit erzählt,
geht der Sonnenwinkeladvocat lieber den sicheren Weg, denn man könnte ihn in dem Fall hinterher belangen. Er hätte auch schreiben können :   es kann so gewesen sein, dass keine Wertgegenstände gestohlen wurden, aber das ist in diesem Verfahren mittlerweile zu auffällig …

Immerhin wird jetzt klar, wer etwas mit dem Diebstahl zu tun haben könnte. Sehr bemerkenswert, dass der Sonnenwinkeladvocat ausgerechnet den Sonnenwinkelstadtbaumeister als Beweis anführt.
Dieser Herr hat bereits zu ein und demselben Sachverhalt in mehreren Gerichtsverhandlungen mehrere verschiedene Erklärungsmodelle präsentiert, die auch noch alle in den Gerichtsprotokollen festgehalten sind. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass er mindestens einmal vor Gericht gelogen hat.

Behnke befindet sich offenbar in einem echten Beweisnotstand, sonst würde er nicht einen Zeugen präsentieren, dessen Glaubwürdigkeit und Beweiskraft vor Gericht bei exakt 0 liegt. Zudem hat sein Beweiser auch noch die Richterin angeschrieen, dass sie diese Internetseite verbieten soll …
Man wird sehen, wie die Rechtsexpertin Behnke`s Genialität bewertet

Bei einer Sache haben sich die Künstler aus dem Löffinger Rathaus aber richtig angestrengt.
Die Überlagerungszeichnung von Rosenstiel ist mittlerweile so überlagert, dass sie zu einem Kunstwerk von aussergewöhnlicher Schönheit geworden ist :

Es gilt, mit diesem Meisterwerk der abstrakten und surrealen Kunst die Deutungshoheit zu erlangen und die Gunst der Expertin zu gewinnen. Seltsamerweise ist das eigentliche Corpus delicti auf einmal blass und völlig farblos … es sah doch immer so aus :

Die damals farblose Fläche haben sie bereits mit Hilfe der legendären, seich-gelb eingezeichneten Zufahrt zum Grossen Gewächshaus heim ins Reich geholt und jetzt soll der Sack zugemacht werden.

Ich möchte es mal in die Boxersprache übersetzen :
Die erste Runde ist aufgrund unerlaubter Tiefschläge an die Stadt Löffingen gegangen. Mittlerweile ist der Ringrichter ausgetauscht worden und es geht in die zweite Runde. Die Stadt Löffingen hat gemerkt, dass ich so schnell nicht k.o. gehe und möchte die ergaunerten Punkte aus der ersten Runde gerne behalten, weil es sonst am Ende sein könnte, dass sie ausgezählt werden. Der neue Ringrichter kann aber eine Video-Aufzeichnung der ersten Runde anschauen und deshalb wird jetzt alles bestritten, geleugnet und vertuscht … und übermalt …

Hier ist der vollständige Rückschlag des Meisters aller Klassen :

Nix Neues unter der Sonne ….    alles wie gehabt nach Schema F …

Natürlich ist Prozessbetrug ein schwerer Vorwurf. Aber anstatt den Vorwurf zu entkräften wird Anzeige erstattet, weil er sich eben nicht entkräften lässt. Angriff ist immer die beste Verteidigung.
Vielleicht kommt auch das Amtsgericht Rottweil in den einmaligen Genuss einer Verhandlung mit
3 Bürgermeistern und 1 Angestellten für Bauangelegenheiten als Zeugen. Ich brauche gar keine Werbung für diese Internetseite zu machen. Das übernimmt freundlicherweise der Herr Professor für mich …

Eigentlich müsste ich jetzt noch ein Stündchen Arbeit dranhängen und die ganze sonstige Scheisse in dem Rückschlag auseinander pflücken, aber ich glaube, es wäre nicht gut für mich, wenn die Öffentlichkeit vor der Richterin Informationen hat. Ich werde erst ans Gericht schreiben und später einen Beitrag darüber bringen.

Auf zwei Bonbons möchte ich aber noch aufmerksam machen :

Das dunkle, angeblich nicht streitgegenständliche Fahrzeug ist das Fahrzeug, wegen dem ich von der Stadt Löffingen einen Bussgeldbescheid über 85 € erhalten habe, wegen dem die Staatsanwaltschaft Freiburg ein Strafverfahren gegen den Löffinger Hauptamtsleiter eingeleitet hat …

Nach fast drei Jahren Rechtsstreit und einem durch Lug und Trug erwirktem Räumungsurteil ist angeklungen, dass ich meine Wohnung aufgegeben habe …

Einfach nur   W A H N S I N N  …!!

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PS:
Ab dem 24.01. werden die für 2 Monate vorrübergehend in den Papierkorb verschobenen Inhalte wieder verfügbar sein

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