Wundersame Prozessvermehrung

11.12.2016

Wundersame Prozessvermehrung

auslaender6Bild :   Collage aus Plakaten verschiedener politischer Gruppierungen

 

Was macht man, wenn jemand von da wo er ist verschwinden soll und man ihn nicht mehr einfach in einen Zug nach Auschwitz setzen kann ?

Nun, man bringt irgendwas zu Papier und positioniert dieses Papier dann so, dass man die benötigte Unterstützung von den Leuten erhält, die man zur Umsetzung seines Vorhabens braucht.
In der Politik sind es Plakate, mit denen man Wähler dazu bewegen will, ihre Stimme den entsprechenden Parteien zu geben. Diese Plakate werden vor einer Wahl überall sichtbar im öffentlichen Raum aufgestellt, weil die Politiker genügend Wählerstimmen zur Umsetzung ihrer Vorhaben brauchen, denn wir leben (offiziell) in einer Demokratie ..

Falls mal einer vom städtischen Land verschwinden soll und um irgendwas zu Papier zu bringen haben die Löffinger Administranten ihren Spezialisten, den Advocatus tomatistanis Behnke M.A. . Der positioniert (nicht mehr) still und heimlich seine Schriftsätze beim Amtsgericht Neustadt, um die Unterstützung des Richters bzw. ein entsprechendes Räumungsurteil zu erhalten. Dieses Urteil brauchen die Löffinger Administranten zur Umsetzung ihres Vorhabens, denn wir leben (offiziell) in einem Rechtsstaat …

Jetzt ist es ja nicht völlig abwegig, kriminelle Ausländer aus dem Land zu räumen, und ich persönlich bin der Meinung, dass man mit kriminellen Administranten genauso verfahren sollte. Aber wenn einer verschwinden soll, der fast 20 Jahre lang der Stadt Löffingen gute Dienste geleistet hat, dann wird die Sache fragwürdig, weshalb die Löffinger Administranten auf sagen wir mal unorthodoxe Mittel zurück greifen mussten. Unter freundlicher Mithilfe eines Jungrichters auf Probe, der mittlerweile in ein Notariat versetzt wurde, haben sie mit Lug und Trug einen Teilräumungsanspruch erwirkt, der natürlich eine Einladung ist, jetzt gänzlich tabula rasa zu machen.

TOMATISTAN DEN TOMATISTANERN !!

ES IST UNSER LAND !!

Im übertragenen Sinn könnte man sagen, dass meine Integration in Tomatistan gescheitert ist.
Ich war zwar nie kriminell und habe immer schön brav Pacht bezahlt, solange man mich nicht verarscht hat. Aber ich stamme offenbar aus einem anderen Kulturkreis, der nicht mit tomatistanischen Gepflogenheiten kompatibel ist. Ich bin Minimalist und habe noch nie einen einzigen Pfennig Kredit aufnehmen müssen und dass scheint ein permanenter Vorwurf an die zu sein, die mit beiden Händen das Geld zum Fenster rauswerfen und doch nix gescheites zustande bringen.
DABEI IST ES NICHT MAL IHR GELD !!

Vielleicht hätte ich mich mal in einem Löffinger Wirtshaus blicken lassen sollen oder in einen Narrenverein eintreten oder den obligatorischen Briefumschlag über den Schreibtisch schieben sollen. Dann gäbe es für jedes Problem eine Lösung ….
Ich habe auch kein Problem mit Autoritäten, wenn sie Autoritäten sind und nicht nur Autorität haben.
Heute bekomme ich Anweisungen von Leuten, die meine Söhne sein könnten, und ich bin froh, etwas dazu zu lernen, weil sie besser über Schnittholzsortierung für die Fensterindustrie Bescheid wissen als ich. Aber wenn einer, der zu blöd ist um einen Feldweg zu bauen behauptet, eine Zufahrt müsse 5m weiter drüben gebaut werden, weil sie sonst 8% Steigung hat anstatt 7% und 8% zu steil sind und damit vor Gericht auch noch durchkommt, dann kann ich auch anders …

Ich habe auch keine Gastfreundschaft ausgenutzt. Vielmehr habe ich ihnen ihren Wald aufgeräumt, indem ich eigentlich unverwertbares Holz einer Nutzung zugeführt und dabei auch noch für sie kostenlos Waldpflege betrieben habe. Es war also eher andersrum mit der Ausnutzung.
Ein Mohr, pardon, ein Maximalpigmentierter bzw. ein Maximalausgenutzter kann natürlich auch von selber gehen, wenn er seine Schuldigkeit getan hat, aber dann wird noch das Maximum aus ihm heraus geklopft …

Bei den meisten Menschen ist der Geldbeutel das empfindlichste Körperteil und man muss ihnen nur 5 € Säumniszuschlag androhen, um sie zum Einlenken zu bewegen. Gemäß dieser Strategie versucht die Stadt Löffingen nun schon seit geraumer Zeit, mich mit Rechnungen und Zahlungsforderungen zu zu scheissen. Heute möchte ich eine weitere interessante Variante dazu vorstellen. Es geht um die wundersame Prozessvermehrung des Bundesverdienstkreuzträgers Prof. Bernd Max Behnke M.A.

Der Kleinzukriegende wird nicht nur mit möglichst vielen fingierten Rechnungen und Zahlungsforderungen bearbeitet, sondern auch noch mit möglichst vielen Gerichtsverfahren.
Dazu hat der Sonnenwinkeladvocat neben der Klage  -12C157/16 Zahlungsforderung –  eine weitere Klage -12C215/16 Räumung –  eingereicht. Das hat neben der Einschüchterung des Beklagten auch zur Folge, dass er egal wie die Sache ausgeht zweimal Honorar einstreichen wird. Ob es von mir oder der Stadtkasse Löffingen bezahlt wird ist ihm natürlich wurscht …

„Löffingen-macht-platt“ als einzige Doku-Seite über Tomatistan bringt natürlich auch diesen orginal Behnke-Schriftsatz. Vorher möchte ich aber auf ein paar Sachen hinweisen, die man leicht überliest :

1. Behnke bezeichnet einen 20 Jahre laufenden Pachtvertrag, der der Stadt Löffingen mehr als doppelt soviel Geld eingebracht hat als wenn das Grundstück damals verkauft worden wäre, als Vereinbarung und setzt das Wort Pachtvertrag in Anführungszeichen.

2. Trotz dem erwiesenen Gegenteil und trotz besserem Wissens behauptet Behnke weiterhin, ich hätte in der Lagerhalle gewohnt. Dies wäre nicht zulässig gewesen. Ich wohnte aber 6 Jahre lang und wohne immernoch in einem ausgebauten LKW-Anhänger, was rechtlich nicht zu beanstanden ist, wenn der Grundstückseigentümer damit einverstanden ist. In der Lagerhalle befand sich nur das WC. Dies war alles mit dem damaligen Bürgermeister Brugger abgesprochen. Wie hätte ich sonst eine offizielle Anmeldebescheinigung auf diese Adresse erhalten können ? Wie sonst hätte ich eine Wasseruhr erhalten können ?  Dafür und deswegen habe ich der Auflösung meines Pachtvertrags auf der anderen Strassenseite zugestimmt.

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3. Nachdem Behnke durch Falschaussagen und gefälschte Urkunden seiner Mandanten einen Teilräumungsanspruch erwirken konnte, nennt er als Kündigungsgrund für die Restfläche den „Vertrauensverlust seiner Mandanten“…

4. Der Oberhammer ist, wie Behnke am Schluss dem Gericht vorschlägt, was er daran verdienen möchte und auch noch rotzfrech feststellt, dass eine Körperschaft öffentlichen Rechts ( die zu besonderer Rechtstreue verpflichtet ist) keinen Gerichtskostenvorschuss zu bezahlen braucht.

 

 

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„Löffingen-macht-platt“ ist auch die Seite, die Widerstand bis zur letzten Tintenpatrone bzw. bis zum letzten Pixel bzw. bis zum letzten Cent leistet :

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Immerhin hat die Richterin dem Maestro gehörig auf die gierigen Finger geklopft …

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