Über PFC und PAK

30.06.2017

Über PFC und PAK

Chemische Formeln der PAK

In Baden-Baden und um Baden-Baden herum leben die meisten Millionäre in Baden-Württemberg.
Klar, wo das Geld wohnt verrecken sie noch ungerner als sagen wir mal in Löffingen, und deshalb ist es kein Wunder, dass sie da unten am Rhein richtig Remmidemmi machen, weil eine kriminelle Drecksau auf Kosten der Gesundheit seiner Mitmenschen zu Geld kommen wollte. Salopp gesagt hat da einer nicht davor zurückgeschreckt, Millionäre zu vergiften, um Millionär zu werden …

Ein „Komposthändler“ hat PFC-belastete Schlämme aus der Papierherstellung unters Bauernvolk gebracht und damit für eine flächendeckende Verseuchung der Böden und des Grundwassers gesorgt.

www.swr.de/swraktuell/bw/umweltskandal-in-mittelbaden-daten-und-fakten-zur-pfc-verseuchung/-/id=1622/did=18129364/nid=1622/n14hqc/index.html

PFC ist die Abkürzung für „polyfluorierte Chemikalien“. Ein Teufelszeug, dass krebserzeugend und erbgutverändernd wirkt. Es kann durch keine Kläranlage aufgehalten werden und ist auch nicht mehr abbaubar.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/stoffgruppen/per-polyfluorierte-chemikalien-pfc#textpart-6

Egal ob am Rhein oder am Bittenbach :   wer glaubt, dass die Behörden vor Ort oder in Freiburg zum Wohle ihrer Bürger handeln, ist entweder dement oder bereits an Gehirnkrebs erkrankt. Die Behörden bis hin zum Gesundheitsamt haben nur verheimlicht und vertuscht. Es brauchte eine Bürgerinitiative, damit die Sache ans Licht kam :

Quelle :   https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/22243.html

Der zulässige Grenzwert wird bis zum 200-fachen überschritten.

Das sind Zustände wie in Löffingen

Was macht der Löffinger Bürgermeister, dessen Name Programm ist, wenn er ein Gutachten gelesen hat, dass eine bis zu 160-fache Überschreitung von gesetzlichen Grenzwerten mit absoluten Giftstoffen wie Arsen und Quecksilber dokumentiert ?

Er schickt so ein Schreiben ans Amtsgericht :

In dem Gutachten der Weber Ingenieure steht aber gleich am Anfang dieses :

Angenommen, auf dem Wochenmarkt wäre ein Marktstand mit 100 Äpfeln, über denen ein Schild hängt, auf dem steht :

Wir haben ein paar Äpfel auf Gift untersucht.
Bei einem war die Giftkonzentration 160mal höher als erlaubt.
Es ist nicht völlig auszuschliessen, dass andere Äpfel genauso vergiftet sind.

Wer würde da einen Apfel kaufen ?

Und weiter angenommen, man würde den Standbetreiber fragen, ob diese Äpfel gesundheitsgefährdend sind, und er würde antworten, dass eine Gesundheitsgefährdung durch diese Äpfel ausgeschlossen ist :

Würde man so ein Arschloch nicht teeren und federn und sofort aus der Stadt bzw. dem Landkreis jagen ?

Womit ich elegant zum Thema Teer und „PAK“ hinüber geleitet habe …

Im Löffinger Benz-Gelände kommt zu Arsen und Quecksilber noch PAK dazu. Damit meine ich nicht nur das PAK im Boden, ich meine vor allem das, was ich bisher als „Rosenstiel`sches Asphaltbröselgebirge“ bezeichnet habe.
Rechtlich korrekt gesprochen handelt es sich dabei um ein „Strassenaufbruchgranulatgebirge“, und die Frage ist, wie hoch der Teergehalt dieses Strassenaufbruchs war, denn daran bemisst sich die Menge an PAK, die er freigesetzt hat.

PAK ist die Abkürzung für „polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe“

Früher hat man Strassen „geteert“, was wegen der PAK-Problematik seit 1984 verboten ist. Seitdem wird asphaltiert, was deutlich weniger PAK emittiert. Trotzdem muss jeder Strassenaufbruch beprobt und seine weitere Verarbeitung und Verwertung dokumentiert werden. Ich habe die Vorlage dieser Nachweise beantragt, was bis heute nicht geschehen ist. Es braucht wohl wieder erst eine gerichtliche Anordnung, damit die Stadt Löffingen sie vorlegt, und es ist zu befürchten, dass das Ergebnis genauso niederschmetternd wie bei Arsen und Quecksilber ist, denn innerörtliche Strassen halten wegen dem fehlenden Schwer- und Fernverkehr länger, sind damit älter und höher mit PAK belastet. Sonst wäre diese Geheimniskrämerei nicht notwendig.

In Rimsingen am Oberrhein gibt es eine ähnliche Problematik. Dort hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, und aus deren Dokumentation zum Thema PAK stammt folgender Ausschnitt :

Quelle :   http://rimsingen-lebenswert.de/wp-content/uploads/2017/06/SPD-Vortrag_Niederrimsingen12.12.16.pdf

Nun lagerte das Rosenstiel`sche Strassenaufbruchgebirge aber monatelang auf unbefestigter Fläche, ohne mit einer Plane o.ä. abgedeckt zu sein. Verschärfend kommt noch hinzu, dass sich nach dem Zerhacken der Asphaltplatten zu Granulat die Oberfläche, an der Wasser ansetzen und Schadstoffe ausschwemmen kann, um ein Vielfaches erhöht hat. Dabei ist die rechtliche Situation eindeutig :

Nur mal zum Vergleich :

1t Asphaltgranulat sind ungefähr 10 Schubkarren voll oder das, was man mit einem durchschnittlichen PKW-Anhänger transportieren kann. Das Rosenstiel`sche Asphaltgranulatgebirge war aber so gross, dass die Halbstarken am Sonntagmittag Autorennen drum herum gefahren sind. Der Herr auf dem Bild lädt gerade ein dabei verloren gegangenes Autoteil wieder einAm besten konnte man es vom Satelliten aus betrachten :

Das im gelben Kreis ist das Rosenstiel`sche Asphaltbröselgebirge, die roten Pfeile zeigen auf die Reihen mit Altpapier- und Altglascontainern. Jeder Löffinger wird sich bestimmt daran errinnern, dass er in Ermangelung einer Blauen Tonne das Benz-Gelände aufsuchen und sein Altpapier in die Container stecken musste. Das musste er auch während dem wochenlangen Zerhacken der Asphaltplatten, obwohl so eine Aktion nur in einer geschlossenen Halle mit Abluftfilter zulässig ist. Aber ein Guter hält krebserregende Dämpfe und Stäube aus, und Schlechte brauchen sie in Löffingen nicht …

Was aber jeden freundlichen und fleissigen Mann so zur Weissglut und Raserei treibt, dass er die komplette Litanei von „Arschloch“ bis „Ziegenficker“ herunterbeten könnte, ist folgendes :

Unter dem Benz-Gelände beginnt ein unterirdischer Kanal, der über den Bittenbach bis zur Wutach hin entwässert. Von diesem Kanal schreibt der gute Herr Heinrichsmeier vom Landratsamt nix. Wenn er und ich von dem Kanal wissen, dann müssen auch der Bürgermeister und der Stadtbaumeister davon wissen.
Weil man in Sedimenten der Wutach Arsen gefunden hat und die Ursache ermitteln wollte, hat man durch Proben und Messungen den Bittenbach und diesem folgend dann das Benz-Gelände als Ursprung ausgemacht.

Genau dahin hat die kriminelle Drecksau das Schadstoffgebirge plaziert, obwohl er wissen musste, dass Asphalt gefährliche auswaschbare Schadstoffe enthält und dass eine Verbindung zwischen Benz-Gelände und Wutach besteht. Einfach nur, um das Geld für eine ordnungsgemässe Behandlung und Entsorgung zu sparen. Einfach nur, um hinterher sagen zu können, es hat nicht doppelt soviel gekostet wie vorausberechnet, sondern nur 1,8mal soviel

Ich versuche mal, den Wahnsinn in Worte zu fassen :
Für ein Nahwärmeprojekt, dass der Stadt Löffingen Schulden im zweistelligen Millionenbereich eingebracht hat, mussten Strassen aufgebaggert werden, um die Nahwärmerohre zu verlegen. Den anfallenden Strassenaufbruch haben sie ins Benz-Gelände gefahren, weil es ohnehin schon mit PAK verseucht ist und weil dort genau an der Stelle, wo das Asphaltbröselgebirge war, hinterher der neue Bauhof gebaut wurde und die ganze Sauerei dann nicht mehr nachweisbar ist (was allerdings ein Irrtum sein könnte)

Dabei wurde die Gesundheitsschädigung von Menschen billigend in Kauf genommen, nicht nur von denen, die im Benz-Gelände wohnen oder ihr Altpapier hinbringen mussten, sondern auch von denen, die entlang der Wutach wohnen oder gar ihr Wasser aus ihr beziehen. Aber im Löffinger Rathaus haben sie noch nie Gedanken an Menschen verschwendet, zumindest nicht an solche, die schon länger da sind …

Der beste Stadtbaumeister aller Zeiten und Welten hat gemäß seiner Devise, immer den grösstmöglichen Schaden für die grösstmögliche Anzahl an Menschen zu erreichen, erneut ein einzigartiges und unübertreffliches Ergebnis vorgelegt …

Jetzt könnte man meinen, dass bei einem Anfangsverdacht auf vorsätzliche Körperverletzung in tausenden Fällen die Staatsanwaltschaft tätig wird, was allerdings auch ein Irrtum sein könnte. Die Staatsanwaltschaft hat gar keine Zeit, um sich um kriminelle Drecksäue zu kümmern. Sie muss vorrangig gegen Leute ermitteln, die kriminelle Drecksäue als solche bezeichnen …

Trotzdem gibt es Hoffnung.
Die Millionäre und all die anderen armen Schweine in Baden-Baden und um Baden-Baden herum haben vorgemacht, wie sich Veränderungen herbeiführen lassen und ein erstaunliches Resultat erreicht :

Es dauert manchmal zwei Jahre, aber es geht. Man muss nur dranbleiben.

Also lasst euch untersuchen, schickt das Ergebnis nach Stuttgart und die Rechnung hierhin :

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.