Die Rosenstiel`sche Unschärferelation

15.09.2017

Die Rosenstiel`sche Unschärferelation

Quantenphysik ist genau das Richtige für alle die wo gern denken tun …

Nur wie bringt man Quantenphysik Leuten nahe, die einen Ofen kilometerweit von einem Haus aufstellen, um dann die vom Ofen erzeugte Wärme durch unterirdisch verlegte Wasserrohre zum Haus zu leiten ?
Wenn es schon mit dem Verständnis der normalen Physik hapert, wie soll es dann mit dem Verständnis der Quantenphysik klappen ?

Die Leute im Löffinger Rathaus sind halt wie eine Horde Steinzeitmenschen, die sich zusammen mit zehntausend Dosen Ravioli in ihrer Höhle eingemauert haben. Selbst wenn man jedem einzelnen vorher einen Büchsenöffner in die Hand gedrückt hätte, würden sie doch alle wegen fehlendem Know-how und wegen ihrer Bildungsferne elendig verhungern …

Manche sind für Erkenntnisse der Wissenschaft empfänglich und manche eben nicht …
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und einen Versuch ist es allemal wert.    Also :

Die moderne Quantenphysik geht von der Annahme aus, dass sich durch Beobachtung Energie aus dem Nichts zu Materie verdichtet

Da ist richtig was los in der wunderbaren Welt der winzigen Elementarteilchen. Dass es so ist, kann man immer und überall beobachten, auch und nicht zuletzt im Mikrokosmos Löffingen.

Kommunalpolitisch gesehen ist das kleinste Elementarteilchen 1 Euro. Klar, die Klugscheisser werden jetzt sagen, dass 1 Cent das kleinste Elementarteilchen ist. Aber man kann es auch übertreiben mit der Mikroskopiererei. Nicht mal die Gläubiger der Stadt Löffingen rechnen in Cent. Sie wären schon mehr als zufrieden, wenn sie ihre 21 Millionen bis auf den letzten Euro zurück bekommen würden. Quantenphysikalisch gesehen handelt es sich bei den Schulden der Stadt Löffingen ohnehin um dunkle Materie bzw. um Antiteilchen …

Aber wir wollten beobachten, wie in Löffingen die übliche Materie entsteht :

Die Energie der Löffinger Bürger verdichtet sich zu Elementarteichen, welche von einem schwarzen Loch als Steuern und Abgaben ins Rathaus abgesaugt werden, wo sie das Stadtbauamt dann zu Materie aus Beton weiter verdichtet

Nun ist Löffingen aber ein ganz spezieller Teil des Universums, wo sich quantenphysikalische Vorgänge sogar ohne Beobachtung abspielen können. Normalerweise ist für die Beobachtung des Entstehens von kommunaler Materie der Gemeinderat und die Kommunalaufsicht vorgesehen, aber sowohl die Existenz des Löffinger Gemeinderats als auch die Existenz der Kommunalaufsicht des Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt unterhalb der Nachweisgrenze. Die Wissenschaft spricht in so einem Fall von „vernachlässigbaren Grössen“ …

Trotzdem gab es schon vor hundert Jahren Leute, die gerne mehr sehen wollten vom Gewimmel und Gewusel der Elementarteilchen. Einer von ihnen war der geniale Quantenphysiker Werner Heisenberg. Seine Erkenntnisse hat er in der Heisenbergschen Unschärferelation zusammengefasst :

Das bedeutet übersetzt :

Je genauer man weiss, wo ein Elementarteilchen ist, desto ungenauer weiss man, warum es dort ist

Der geniale Löffinger Stadtbauamtsangestellte und Meister des Nichts Thomas Rosenstiel hat hundert Jahre später den Impuls verspürt, dieses Grundprinzip der Quantenphysik in den kommunalen Städtebau zu integrieren. Seitdem wird ihm zu Ehren die Heisenbergsche Unschärferelation im öffentlichen Dienst als Rosenstielsche Unschärferelation bezeichnet.

Die Rosenstielsche Unschärferelation besagt folgendes :

Je unschärfer sich darstellt, ob für eine städtische Fläche Pacht gezahlt wurde , desto schärfer ist die Vermutung, dass sich Elementarteilchen in einen Briefumschlag verdichtet haben

Oder man könnte auch sagen :

Je unklarer die Existenz rationaler Gründe für eine städtebauliche Maßnahme ist, um so klarer ist die Existenz von schwarzen Löchern, die Elementarteilchen absaugen

 

Quantenphysik ist echt spannend. Wahnsinn, was da so alles an Elektronen, Neutronen, Photonen, Euronen und sonstigen positiv oder negativ geladenen Partikeln um einen herum schwirrt, ohne dass man weiss, wie und wo und warum und vor allem : wie oft

Man sollte schon wissen, wie häufig man von positiv geladenen Partikeln frequentiert wird, denn wenn es zu viele werden, schwillt einem leicht der Kamm …

Der geniale Quantenphysiker Max Planck hat dies erkannt und deshalb der Nachwelt das Plancksche Wirkungsquantum geschenkt :

Analog zur Rosenstielschen Unschärferelation spricht man in der Kommunalpolitik vom Bruggerschen Wirkungsquantum. Es wird wie folgt definiert :

Das Bruggersche Wirkungsquantum ist die Summe aus der Frequenz positiv geladener Zeitungsartikel und dem Quantum an im Rathaus abgesessener Arbeitstunden, dass erforderlich ist, damit sich Energie zu einer Staufermedaillie verdichtet

Spätestens jetzt müsste doch bei jedem der Forscherdrang geweckt sein, noch tiefer hinab zu tauchen in die faszinierende Welt der Elektronen und Neurosen, der Neutrinos und Mafiosos. Ich hoffe, ich konnte mit dieser kurzen Abhandlung wenigstens die Jugendlichen ein bisschen animieren. Wir brauchen dringend Nachwuchs an qualifizierten Quantenphysikern und Staatsanwälten, denn sonst werden die schwarzen Arschlöcher eines Tages der nächsten Generation im Kosmos die Haare vom Kopf absaugen, um die Antiteilchen zu vernichten …

Leider befürchte ich, dass meine pädagogischen Fähigkeiten begrenzter sind als die Möglichkeiten in der Quantenphysik und in der Politik. Vielleicht kann eine junge coole Lady besser rüberbringen, was Sache ist :

 

Wer jetzt Quantenphysik und Politik immer noch nicht verstanden hat, der ist ganz einfach zu blöd …

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