Die Löffinger Strombetrugsgenossenschaft

10.05.2017

Die Löffinger Strombetrugsgenossenschaft

© unbekannt/sott.net

Saig ist ein Ortsteil von Lenzkirch. Dort habe ich von 1983 bis 1995 gewohnt. In Saig hat es prima Luft, prima Wasser und prima Leute. Eigentlich hat es alles in Saig, ausser einem Gewerbegebiet. Deshalb bin ich 1995 nach Löffingen gewechselt, auch weil es von dort nicht so weit bis zum Imprägnierwerk in Hüfingen war.

In Saig hatte es eine Strombezugsgenossenschaft. Diese Strombezugsgenossenschaft wurde vor 100 Jahren gegründet, um günstig Strom einzukaufen bzw. zu produzieren und ihn zum Wohle der Bürger zur Verfügung zu stellen. Ich hatte nie irgendein Problem mit Strom in Saig.

Leider muss ich heute feststellen, dass ich von einer Strombezugsgenossenschaft zu einer Strombetrugsgenossenschaft gewechselt bin. Im diesem Beitrag werde ich ganz sachlich nachweisen, warum ich zu dieser Einschätzung gelangt bin. Ich werde versuchen, keine Vulgärsprache zu verwenden, obwohl sich die vulgären Aktionen der Stadt Löffingen am besten mit Vulgärsprache beschreiben lassen. Alle Dokumente sind echt und gerichtsanhängig. Zum besseren Verständnis habe ich sie links oben mit blauen Nummern versehen und die wesentlichen Informationen rot unterstrichen.

Im Mai 2015 zog ich von Löffingen weg. Zwei Tage vor Weihnachten 2015 bekam ich Rechnung 1 :

Ich habe diese Rechnung nicht bezahlt, denn die Stadt Löffingen hatte einen Räumungstitel gegen mich erwirkt und wusste ganz genau, dass ich nicht mehr in Löffingen wohne. Trotzdem hat sie Abschlagsforderungen wie zu den Zeiten erhoben, als ich noch dort wohnte. Mir war es auch sehr recht, dass endlich der Strom abgestellt werden sollte, denn es wurde ja eh keiner verbraucht.

Schon damals hatte ich den Eindruck, dass die Stadt Löffingen absichtlich Forderungen anhäufen würde, um ein Druckmittel gegen mich und meine Internetseite in der Hand zu haben. Ich musste auch nicht lange auf die nächste Rechnung warten :

Ich hatte also vom 22.12 2015 bis zum 11.01.2016 Strom für 121,03 € verbraucht, obwohl ich gar nicht da war …

Aber ich liess den Herrgott, die Stadtwerke Löffingen und den Rechtsprofessor Behnke M.A. einen guten Mann sein, denn mir war klar, dass es eines Tages eine gerichtliche Klärung geben würde. Dies würde mir die Möglichkeit bieten, vor Gericht das von der Stadt Löffingen mit betrügerischen Mittel erwirkte Räumungsurteil 2015 zur Sprache zu bringen und anzufechten zu können.

So kam es dann auch. Mitte September 2016 reichte Prof.Bernd Max Behnke M.A. im Auftrag der Stadt Löffingen seine legendäre Klageschrift ein, in der ich dazu verurteilt werden sollte, Zinsen seit 1916 an die Stadt Löffingen zu bezahlen :

Quelle

Allerdings habe ich schon gestaunt, warum ich auch noch 817,03 € zusätzlich bezahlen soll. Aber Prof.Bernd Max Behnke hat die Erklärung mitgeliefert :

Es handelt sich um Rechnung 2, die ich Anfang 2016 erhalten habe, nur hat jemand handschriftliche „Ergänzungen“ vorgenommen.

Theoretisch könnte es Gnädinger, Baader oder Behnke gewesen sein.

Zumindest Gnädinger traue ich soviel kriminelle Energie nicht zu, und der Fünfer oben in Behnkes Signatur als Anlage „K 5“ und die Fünfer unten in der Rechnung sehen sich verdammt ähnlich …

Behnke hätte ein zusätzliches Interesse daran, dass die eingeklagte Forderung um 512 € höher ist, denn dadurch steigt der Streitwerrt um 512 €, und Behnkes Honorar bemisst sich nur am Streitwert. Er bekommt sein Honorar auch unabhängig davon, ob seine Mandanten den Prozess gewinnen oder verlieren.
Das ist wirklich eine komfortable Situation ..

Um es klar und deutlich zu sagen :

Die Stadt Löffingen verklagt einen Bürger auf Zahlung einer Rechnung in Höhe von 817,03 €, obwohl der Bürger nur eine Rechnung in Höhe von 305,03 € erhalten hat

Juristisch gesehen ist eine Rechnung eine Urkunde, so wie auch ein Bierdeckel mit Strichen drauf eine Urkunde ist.
Deshalb will ich mal folgendes Beispiel anführen :

Ein Gast sitzt im Wirtshaus und hat 0,6 Bier getrunken
( warum genau 0,6 Bier wird sich im Verlauf des Beitrags noch aufklären)

Der Wirt kommt und sagt : Du musst 3 Bier bezahlen, denn es sind 3 Striche auf deinem Bierdeckel

Gast : Die 3 Striche auf dem Bierdeckel entsprechen nicht der Realität. Ich habe höchstens 1 Bier getrunken und auch das bezahle ich nicht, weil du mich neulich schon betrogen hast, wodurch mir ein viel grösserer Schaden als 1 Bier entstanden ist

Wirt : Ich werde dich verklagen, damit du die 3 Bier bezahlst

Gast : Das ist mir sehr recht, dann können wir die Sache unter Berücksichtigung deines ersten Betrugs klären

Der Wirt geht hin und macht zu den 3 Strichen noch 5 weitere Striche auf den Bierdeckel dazu.
Dann reicht er den Bierdeckel bei Gericht ein und fordert, dass der Gast zur Zahlung von 8 Bier verurteilt wird

Wie ist das Verhalten des Wirts zu bewerten ?

Er hat eine Urkunde gefälscht und einen Betrug begangen. Indem er die gefälschte Urkunde bei Gericht vorgelegt hat, um sich einen rechtswidrigen Vorteil zu verschaffen, hat er auch noch einen Prozessbetrug begangen.
Er wird eine empfindliche Strafe bekommen, obwohl er kein Amtsträger ist.

Was werden sie wohl mit Amtsträgern machen ?

Aber das ist noch nicht alles. Anfang 2017 kam eine Rechung über 1000 € :

Damals konnte die Stadt Löffingen nicht ahnen, dass die Richterin einen Ortstermin ansetzt und beim Strom ablesen mit dabei ist. Der Räumungsrichter Pressel hatte ohne Ortstermin vom Schreibtisch aus einen Menschen auf die Strasse gesetzt und dabei alles nachgebetet, was Prof.Bernd Max Behnke M.A. ihm vorgelogen hatte.
Doch – O Wunder ! – : nach einem Jahr abgestelltem Strom hat der Stromzähler keine Veränderung angezeigt.

Das hat diese Konsequenzen :

Eine Stornorechnung ist das Eingeständnis, ein falsche Rechnung ausgestellt zu haben. In dem Fall sogar eine gefälschte, denn wie sollen 1000 € Stromverbrauch vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016 zustande kommen, wenn man am 05.01.2016 den Strom abgestellt hat ?

Hier ist noch eine Stornorechnung :

Sie ist das Eingeständnis der Stadt Löffingen, eine gefälschte Urkunde bei Gericht eingereicht zu haben. Dazu kommen noch die handschriftlichen Ergänzungen des Urkundenfälschers …

Hier ist die einzige korrekte Rechnung der Strombetrugsgenossenschaft Löffingen :

Sie zeigt den Stromverbrauch bis der Strom abgestellt wurde. Das wird wohl so stimmen, denn im Sommer und Herbst 2015 war ich ein paar mal da und habe vielleicht sogar mal das Licht angeknipst ..

Ursprünglich wollte ich diesen Beitrag „Wie aus einer Stromrechnung über 1000 € eine Stromrechnung über 60 € wurde“ nennen. Aber das war mir dann doch zu verharmlosend …

Ein unbedarfter Leser wird jetzt sagen, das Problem wäre gar nicht entstanden, wenn ich den Stromliefervertrag ( den ich nie abgeschlossen habe) mit Nennung des Zählerstandes gekündigt hätte. Dadurch hätte ich aber juristisch gesehen durch konkludentes Handeln meine Zustimmung zur Räumungsforderung der Stadt Löffingen gegeben. Sie würde jetzt argumentieren, dass ich ja von mir aus gekündigt und die Halle aufgegeben habe.

Ausserdem kenne ich das Spiel, möglichst hohe Forderungen aufzubauen, um ein Druckmittel in der Hand zu haben, schon von 2014 her und ich wollte schauen, wie weit sie es diesmal treiben. So sah es 2014 aus :

Quelle

Nur diesmal war ich besser darauf vorbereitet und deshalb wurde die Stromrechnung angepasst anstatt meiner Internetseite…

Hier ist die Variante von 2017 :

Quelle

Bei den Stornorechnungen war auch ein erklärendes Schreiben der Stadtwerke Löffingen dabei, aber von einer Entschuldigung der Strombetrugsgenossen beim Bürger ist dort nix zu lesen :

Im Gegenteil, jetzt sind die ED Netze an allem schuld, weil sie sich verschätzt haben. Wahrscheinlich haben die ED Netze auch handschriftlich 512 € draufgepackt und wahrscheinlich sind es die ED Netze, die meine Internetseite entfernt haben wollen …

Es ist schon interessant, wie die Stombetrugsgenossenschaft Löffingen Stromrechnungen als Mittel einsetzt, um Ziele zu verfolgen, die mit Strom überhaupt nix zu tun haben. Vielleicht wird vor der nächsten Bürgermeisterwahl in Löffingen eine Aktion von der Strombetrugsgenossenschaft gestartet, dass jeder Bürger seine Stromrechnung vom vergangenen Jahr erlassen bekommt, wenn er den Amtsinhaber wählt …

Ich möchte mein Beispiel von vorher noch mal aufgreifen :

Im Gasthaus Löffingen sind schon einige Gäste vom Wirt und seinen Kellnern übers Ohr gehauen worden.
(siehe hier).
Damit es nicht noch mehr werden, ist es an der Zeit, seine Machenschaften publik zu machen und ihn als das zu bezeichnen, was er ist.

Jetzt hat mir der Wirt also angeboten, dass er mir die Bezahlung meiner 0,6 Bier erlässt, wenn ich nicht länger rumerzähle, dass er mich auf Zahlung von 8 Bier verklagt hat.
Aber man muss schon ziemlich egoistisch und besoffen sein, um auf so ein Angebot einzugehen …

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